Die Skyline von Frankfurt am Morgen. Die EU plant eine neue Aufsichtsbehörde zur Bekämpfung von Geldwäsche in der Stadt.
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Die Skyline von Frankfurt am Morgen: Die EU plant eine neue Aufsichtsbehörde zur Bekämpfung von Geldwäsche in der Stadt.

Kriminalität in der Wirtschaft

EU plant neue Überwachungsbehörde in Frankfurt

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Um Geldwäsche zu bekämpfen, plant die EU eine neue Behörde. Ersten Plänen zufolge soll sie nach Frankfurt kommen. 

Frankfurt/Wiesbaden – Die EU sagt der Geldwäsche den Kampf an. Dazu will die EU-Kommission eine Bargeldobergrenze einführen, sowie eine neue Überwachungsbehörde aufbauen. Dokumenten zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, soll die „Anti-Money Laundering Authority“ (AMLA) bei Verstößen gegen EU-Regeln sogar eigenständig Finanzsanktionen verhängen können. Zudem ist vorgesehen, dass sie die nationalen Aufsichtsbehörden koordiniert.

Der mögliche Ort der neuen Behörde: Frankfurt am Main. Die Europaministerin von Hessen, Lucia Puttrich (CDU), machte sich am Sonntag (11.07.2021) für Frankfurt als Standort für die AMLA stark. Die Landesregierung wolle nun „noch offensiver“ für die Ansiedlung werben. „Leicht umzusetzen ist dieses Ziel aber nicht. Die Konkurrenz durch andere europäische Metropolen ist groß“, sagte Puttrich laut Mitteilung in Wiesbaden.

Frankfurt: Kampf gegen Geldwäsche – Neue EU-Behörde geplant

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die EU-Kommission für Zahlungen eine einheitliche Bargeldobergrenze von 10.000 Euro einführen will. Zudem beinhaltet das geplante Maßnahmenpaket gegen Geldwäsche auch den Vorschlag, die Vorschriften für Anbieter von Krypto-Dienstleistungen zu verschärfen. Dazu wird zum Beispiel die Zahlungsabwicklung gezählt.

Die EU-Kommission will die Pläne über die neue Behörde, die möglicherweise in Frankfurt sein wird, in anderthalb Wochen vorstellen. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen dann über die Umsetzung entscheiden. (marv/dpa)

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