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Flughafen Frankfurt: Erwischt bei Einreise-Kontrolle - Satte Strafen drohen

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Von: Alexander Gottschalk

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Reges Treiben am Flughafen Frankfurt: Die Bundespolizei kontrolliert bei den Passagieren den Corona-Impfstatuts.
Reges Treiben am Flughafen Frankfurt: Die Bundespolizei kontrolliert bei den Passagieren den Corona-Impfstatuts. © Sven Hoppe/dpa

Die Bundespolizei hat am Flughafen Frankfurt fünf Reisende erwischt, die sich mit gefälschten Impfpässen durch die Kontrollen schummeln wollten.

Frankfurt - Die Bundespolizei hat am Flughafen Frankfurt* erneut mehrere mutmaßliche Impfpassbetrüger geschnappt. Seit Dienstag (16.02.2022) laufen gegen fünf Verdächtige Ermittlungsverfahren wegen des „Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse“ – so lautet der behördliche Fachbegriff, wenn Passagiere manipulierte Test- oder Impfnachweise vorlegen.

Allein 2022 registrierte die Bundespolizei am Airport bereits 162 solcher Fälle. Die bis dato letzten öffentlich gewordenen Beispiele solch plumper Betrugsversuche am Flughafen Frankfurt stammen vom Freitag (11.02.2022). Die nun gemeldeten Delikte wurden allesamt bei der wegen Corona streng reglementierten Einreise nach Deutschland aufgedeckt.

Flughafen Frankfurt: Reihenweise Impfchargennummern gefälscht

Impfpassbetrug am Flughafen Frankfurt: Empfindliche Strafen drohen

In allen fünf Fällen stellte die Bundespolizei die vorgelegten Impfpässe sicher. Nach ihrer Entlarvung am Flughafen Frankfurt erwartet die mutmaßlichen Betrüger nun Post von der Staatsanwaltschaft. Wer ein gefälschtes Impfzertifikat vorlegt, dem drohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren. Gewerbsmäßige Fälscher können auch bis zu fünf Jahre ins Gefängnis wandern.

Corona-Auflagen regeln Einriese

Hintergrund der mutmaßlichen Betrugsversuche ist natürlich die Corona-Pandemie*. Wer derzeit nach Deutschland einreisen will und älter als sechs Jahre ist, muss nachweisen können, gegen Corona geimpft, von Corona genesen oder kürzlich negativ auf Corona getestet worden zu sein. Bei der Einreise aus Virusvariantengebieten ist sogar ein PCR-Testnachweis erforderlich. Weitere Informationen gibt‘s auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Nicht festgelegt ist, wie hoch die Geldstrafen ausfallen. Für Urkundenfälschung sind Geldstrafen über mehrere tausend Euro möglich. Eine saftige Strafe dürfte auch einen 33-Jährigen erwarten, der im Dezember 2021 von der Polizei erwischt wurde. Er legte am Flughafen Frankfurt einen Impfpass vor, in dem statt einer Chargennummer seine eigene Handynummer stand*. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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