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Polizeieinsatz an Hauptwache eskaliert: Mann springt in Streifenwagen

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Von: Tim Vincent Dicke

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Ein Mann droht Bankangestellten nahe der Hauptwache in Frankfurt. Die Polizei rauscht herbei – doch der Einsatz verläuft nicht nach Plan.

Frankfurt – Nach Polizeiangaben bedrohte der 30-Jährige am Donnerstagvormittag (24. November) die Angestellten einer Bank im Steinweg nahe der Frankfurter Hauptwache. Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatte der Beschuldigte die Bank bereits verlassen, teilte das Polizeipräsidium in Frankfurt mit. Sofort sei er auf die Polizisten zu gerannt und in den Streifenwagen gesprungen.

„Nur mit großer Anstrengung konnte er aus dem Streifenwagen geholt, und festgenommen werden. Der Festnahme widersetzte er sich heftig und lautstark“, so die Polizei. Laut den Beamten sagte der Mann, dass er zuvor Drogen zu sich genommen habe – um welche Substanzen es sich gehandelt haben soll, war zunächst nicht bekannt.

Hauptwache in Frankfurt
Am Steinweg nahe der Hauptwache bedroht ein Mann Angestellte einer Bank – der Polizeieinsatz gerät außer Kontrolle. (Archivbild) © Jan Huebner/imago

Drei Verletzte bei Polizeieinsatz in Frankfurt

Zwei Polizisten und der Festgenommene erlitten leichte Verletzungen, hieß es. Er soll bereits zuvor mit der Staatsmacht aneinandergeraten und sein. Die Beamten brachten ihn in eine geschlossene Psychiatrie. (tvd/pm)

Nur wenige Tage zuvor hatten Spezialkräfte in Frankfurt einen flüchtigen Mann festgenommen. Er wird verdächtigt, einen Taxifahrer und zweifachen Vater in der schwedischen Stadt Göteborg getötet zu haben. Die Tat schockiert das Land. Eine Anwohnerin sagte gegenüber einer örtlichen Zeitung: „Es ist eine Katastrophe. Die Menschen trauen sich nachts nicht mehr auf die Straße. (...) Er hatte sein ganzes Leben noch vor sich, es ist furchtbar.“

 

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