Held der Steine aus Frankfurt
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Der „Held der Steine“ in seinem neuesten Video. (Screenshot)

Pandemie

Frankfurt: „Held der Steine“ öffnet wieder – und erklärt Bedingungen für Besuch

  • VonSebastian Richter
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Der berühmte Klemmbausteinladen in Frankfurt darf nach langer Pause wieder öffnen. Damit es keine Enttäuschungen gibt, sollen Kunden vor der Anreise vorbereitet sein.

Frankfurt – Der „Held der Steine“ kann endlich wieder seinen Laden in Frankfurt öffnen. Am Donnerstag (01.07.2021) kann man Inhaber Thomas Panke nach langer Pause in seinem berühmten Klemmbausteinladen „im Herzen von Europa“ besuchen. Der „Held der Steine“ erreichte über seinen Youtube-Kanal große Bekanntheit. Es könnte voll werden, sagte Panke in einem Video am 25. Juni 2021.

Den Andrang am Eröffnungstag kann Panke noch nicht einschätzen. Er geht aber davon aus, dass viele den ersten Tag nutzen werden, um zum Held der Steine zu pilgern. In der Vergangenheit gab es bereits lange Schlangen. Er hofft auf keine Hitze in Frankfurt, aber auch keinen strömenden Regen, damit es ein entspannter erster Tag der Wiedereröffnung wird.

„Held der Steine“ öffnet seinen Laden in Frankfurt wieder

Der „Held der Steine“ teilt in seinem Video Besuchern vorab mit, dass der Laden nicht betreten werden kann. In dem nur zwei mal zwei Meter großen Verkaufsraum gebe es keine Möglichkeit, die Hygienemaßnahmen der Corona-Pandemie einzuhalten. Er stehe jedoch an seiner Theke im Eingang, um für freundliche Beratung oder ein Foto bereitzustehen, erklärt er. Besucher sollen nicht enttäuscht sein: Auch von dort könne man das gesamte Lädchen überblicken, so Panke im Video.

Der „Held der Steine“: Thomas Panke öffnet in Frankfurt wieder seinen Laden.

Am einfachsten kann man zum „Held der Steine“ mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Es gibt aber auch ein Parkhaus in unmittelbarer Nähe. Noch am Freitag und Samstag (02./03.07.2021) ist der Laden in Frankfurt geöffnet. Seine Besucher soltlen unbedingt daran denken, eine Tasche mitzunehmen. Denn er selbst habe keine Verpackungen für den Verkauf, so Panke. Bezahlt werden kann sowohl mit Bargeld als auch mit EC-Karte.

Frankfurt: Thomas Panke und sein Streit mit Lego – „Held der Steine“ sollte Videos löschen

Thomas Panke hatte im Winter Streit mit dem Spielwarenkonzern Lego. Ende Januar bekam Panke von den Anwälten des Unternehmens Post. Darin der Vorwurf: Der Held der Steine würde Markenrechte von Lego verletzten. Er benutze den Begriff „Lego“ in seinen Videos auch für andere Klemmbausteine, die nicht von Lego produziert werden. Denn laut dem Unternehmen ist „Lego“ kein Gattungsbegriff, sondern ein Markenname.

Die Anwälte forderten vom Frankfurter, alle Videos von seinem Youtube-Kanal zu löschen, in denen der Begriff falsch verwendet werde. Der „Held der Steine“ kam der Forderung nach – aber nicht, ohne seine Zuschauer über die dreiste Aufforderung zu informieren. Eine Welle der Solidarität war die Folge. (Sebastian Richter)

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