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Krähen und deren Kot sind ein altbekanntes Problem an der U-Bahn-Station Kalbach und in Bornames. 

Eklig und gefährlich 

Trotz Kot-Ärger an der U-Bahn: Krähen werden nicht verjagt 

Die U-Bahn-Station Kalbach und das angrenzende Bonames haben ein Problem mit Krähen - das schlägt die Stadt Frankfurt jetzt dagegen vor. 

Frankfurt - Gleich drei Ortsbeiräte - der Kalbacher, der Harheimer und der für Bonames zuständige Ortsbeirat 10 - hatten im Frühjahr die Stadt gebeten, etwas gegen den Krähenkot zu unternehmen. In der Brutzeit im Frühjahr verunstalte dieser die U-Bahn-Station Kalbach und die angrenzenden Bonameser Straßen, bei Nässe werde es sehr rutschig und ekelig, Fahrgäste würden von Kot getroffen. Einen Grund, die unter Naturschutz stehenden Vögel zu vergrämen oder verjagen sieht die Stadt aber nicht.

Ärger über Kot an U-Bahn 

"Allerdings teilt der Magistrat die Einschätzung bezüglich der Anmutung und des optischen Zustandes des Platzes während der Brutzeit. Deshalb wird der Bereich regelmäßig gereinigt. Er prüft, ob die bisherigen Reinigungsintervalle ausreichend sind oder während der Brutzeit zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden können", heißt es in einer Stellungnahme des Magistrats an den Ortsbeirat 14.

Laut Gesundheitsamt sei "trotz der saisonalen Belastung des Bahnsteiges und des Park-und-Ride-Parkplatzes durch die Krähenpopulation und deren Hinterlassenschaften nicht von einer Gesundheitsgefährdung auszugehen, die die in der Umwelt ansonsten bereits vorhandene Keimbelastung wesentlich übersteigen würde", schreibt der Magistrat. Eine deutlich erhöhte Infektionsgefahr sei am U-Bahnhof Kalbach "durch Krähenkot nicht zu erwarten".

Frankfurt prüft neue Maßnahmen gegen Krähen

Vergrämungsaktionen wie in München-Puchheim seien "nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt", heißt es in der Stellungnahme. Die Krähenpopulation habe sich dort zersplittert und in der gesamten Umgebung verteilt und vergrößert.

U-Bahn-Station und Umgebung würden bereits regelmäßig gereinigt, erklärt der Magistrat. Fahrradabstellplätze wurden bereits überdacht, auf dem Bahnsteig gebe es überdachte Wartebereiche. "Außerdem wird geprüft, ob zusätzliche Informationen an die Autofahrer gegeben werden, dass sie ihre Autos in der Zeit der Brut an anderer Stelle auf dem großen Parkplatz abstellen können." hau

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