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Mops-Halter halbtot geprügelt

Warum hat er das getan?

Mops-Halter halbtot geprügelt - Tatwaffe ist absurd

Ein Frankfurter Rentner beim Gassi gehen halb tot geprügelt - Die Tatwaffe ist absurd. Die Oberstaatsanwaltschaft Frankfurt geht von einem bedingten Tötungsvorsatz aus. 

Frankfurt - Ein 24-jähriger Mann steht im Verdacht, einen Hundehalter bei einem nächtlichen Spaziergang mit einer Hantelstange halb tot geprügelt zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage wegen versuchten Totschlags gegen den Mann erhoben. Der Vorfall habe sich Anfang Dezember vergangenen Jahres ereignet, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag. 

Mit 2,5 Kilogramm schwerer Hantel auf den Kopf geschlagen

Wie fnp.de* berichtet, soll der 68-jährige Rentner in Frankfurt-Kalbach mit seinem Mops unterwegs gewesen sein, als ihm ein Mann plötzlich ohne Vorwarnung die 2,5 Kilogramm schwere Hantelstange auf den Kopf geschlagen haben soll. 

Rentner schrie um sein Leben

Nach weiteren Schlägen wurde der Angreifer von Nachbarn vertrieben, die die Hilfeschreie des Schwerverletzten gehört hatten. Laut Niesen sind die Motive für die Tat noch unklar.  Nach seiner Festnahme habe der mutmaßliche Täter die Aussage verweigert.  

Tod billigend in Kauf genommen

Wegen der schweren Verletzungen am Kopf des Opfers gehe die Staatsanwaltschaft von einem bedingten Tötungsvorsatz, also von einem versuchten Totschlag aus, da das Opfer überlebte. 

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"Wer mit einer schweren Hantelstange auf den Kopf seines Gegners zielt, nimmt dessen Tod billigend in Kauf", sagte sie. Verhandlungstermine stehen bislang noch nicht fest.

(red)

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*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsetzwerks.

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