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Nach dem Brandanschlag haben chinesische Künstler und Handwerker Pavillon und Gartenanlage originalgetreu wiederhergestellt. 

30-jähriges Bestehen

Nach Brandanschlag: Chinesischer Garten wird wiedereröffnet

In den Jahren 2017/2018 wütete in Frankfurt eine Brandserie, der auch der "Garten des Himmlischen Friedens" im Bethmannpark zum Opfer fiel. Nach über zwei Jahren wird der Chinesische Garten für die Besucher nun wieder geöffnet.

Update vom 24.10.2019, 12:21 Uhr: Nach über zwei Jahren ist es endlich soweit, am Freitag (25.10.2019) wird der "Garten des Himmlischen Friedens" im Bethmannpark in Frankfurt wieder eröffnet.

Frankfurt: Chinesischer Garten wird wiedereröffnet

Nachdem der Wasserpavillon im Chinesischen Garten im Juni 2017 fast komplett durch Brandstiftung vernichtet wurde, haben die Container mit den passenden Bauteilen erst Anfang des Jahres 2019 den Weg nach Frankfurt gefunden. Der Wasserpavillon war eines der abgebrannten Gebäude während der Brandserie 2017/2018, der unter anderem auch der koreanische Garten sowie der Goetheturm zum Opfer fielen.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) lädt für 14 Uhr zu einer Feier ein. Im musikalischen Begleitprogramm treten verschiedene Künstler auf, daneben gibt es ein kulinarisches Angebot mit chinesischen Spezialitäten. Außerdem haben Besucher die Gelegenheit, an einer Führung zur Architektur des rekonstruierten Pavillons teilzunehmen.

Frankfurt: Wasserpavillon originalgetreu aufgebaut

Die Gartenanlage im chinesischen Stil wurde im Oktober 1989 eröffnet. Den chinesischen Künstlern und Handwerkern ist es gelungen, den Pavillon und die Gartenanlage originalgetreu wiederherzustellen. Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen sind alle Bürger zur Wiedereröffnung eingeladen. Um Anmeldung wird allerdings gebeten unter der Telefonnummer 069 21 23 02 08 oder per E-Mail an mitmachen.amt67@stadt-frankfurt.de

Der Bethmannpark ist mit der Straßenbahnlinie 11 bis Hessendenkmal, mit den S-Bahnen und den U-Bahn-Linien U4, U5, U6 und U7 bis zur Konstablerwache zu erreichen.

ffm

Erstmeldung vom 01.06.2017: Im Frankfurter Bethmannpark ist in der Nacht zum Donnerstag ein asiatischer Pavillon abgebrannt. Im Anschluss an die Löscharbeiten wird die Polizei ein Team vor Ort schicken, um die Spuren zu sichern.

— Feuerwehr Frankfurt (@feuerwehrffm)

Laut einem Pressesprecher geht die Polizei momentan von Brandstiftung aus. Die Höhe des Schadens ist bislang noch unklar.

Unsere Löscharbeiten im sind beendet. Die Einsatzstelle wurde an die zur Brandursachenermittlung übergeben. ^am

— Feuerwehr Frankfurt (@feuerwehrffm)

Bereits vor einem Monat ist Grüneburgpark ein koreanischer Pavillon abgebrannt, der ein Geschenk Südkoreas zur Buchmesse 2015 war. Auch in diesem Fall geht die Polizei von Brandstiftung aus. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden besteht, wird Teil der polizeilichen Ermittlungen sein.

Abgebranntes Wahrzeichen: Verwirrung um Baubeginn von neuem Goetheturm - Stadt klärt auf

Stephan Heldmann, Leiter Grünflächenamt Frankfurt, hat sich die Brandstelle schon angeschaut. Er denkt, dass der Pavillon noch zu retten ist. Allerdings werde dies sehr teuer und aufwendig, weil Arbeiter aus China dazu nötig seien. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) versprachen, dass der Pavillon auf jeden Fall wieder aufgebaut wird.

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