+
Die Frankfurter Polizei begleitet diverse Demonstrationen in der Innenstadt

Newsticker

Drei Großdemonstrationen in Frankfurt: Das ist die Bilanz der Polizei

Voll aber friedlich war es am Samstag in der Frankfurter Innenstadt. Alles zum großen Demotag lesen Sie in unserem Newsticker.

Update, 24. März: Nach einem Samstag mit drei Großdemonstrationen in der Frankfurter Innenstadt zieht die Polizei eine positive Bilanz. Die 25.000 Menschen die insgesamt an den unterschiedlichen Veranstaltungen teilgenommen hätten, seien zum größten Teil friedlich gewesen, heißt es abschließend.

Der Flashmob, der am frühen Samstagabend auf der Frankfurter Zeil für Aufregung gesorgt hat, habe mit den Demonstrationen nichts zu tun. 


Update, 18:10 Uhr: Auch die Veranstaltung zum kurdischen Neujahrsfest Newroz wurde nun offiziell für beendet erklärt. Mindestens 16 000 Menschen aus ganz Deutschland haben am Samstag in Frankfurt das kurdische Neujahrsfest Newroz gefeiert und auf zwei Demonstrationszügen Frieden und Demokratie im Mittleren Osten gefordert. Die Veranstaltung in Frankfurt war die zentrale Newrozfeier in Deutschland. Die Demonstration wurde von einem großen Polizeiaufgebot aus Hessen und anderen Bundesländern begleitet. 

"Demo gegen Rechts": Polizei nimmt vereinzelt Personalien von Teilnehmern auf

Offenbar ist es am Rande der Demonstration "Demo gegen Rechts" möglicherweise zu Straftaten gekommen. Zumindest vermeldet die Polizei via Twitter, dass sie Personalien vereinzelter Demonstrationsteilnehmer aufnehmen werde.

Update, 17:28 Uhr: Die Teilnehmer der "Demo gegen Rechts", die mittlerweile bei der Frankfurter Hauptwache angekommen ist, verlassen laut Polizei die Veranstaltung. 

Update, 17:07 Uhr: Aufgrund der zahlreichen Demonstrationen staut es sich aktuell auf dem City-Ring und in Richtung Osten; auf der Hanauer Landstraße fließt der Verkehr zäh. Nach einem verspäteten Start sind auf die Teilnehmer der "Save the Internet"-Demonstration in der Frankfurter Innenstadt unterwegs.

Demonstranten skandieren vor Polizeirevier

Update, 16:36 Uhr: Vor einer halben Stunde sind die Demonstrierenden der Veranstaltung "Demo gegen Rechts" am Polizeirevier 1 der Frankfurter Polizei vorbeigezogen. Das Revier ist bundesweit in die Schlagzeilen geraten. Beamten dieses Reviers werden Kontakte zu rechtsextremen Kreisen vorgeworfen. Sie sollen eine WhatsApp-Gruppe mit fremdenfeindlichen Inhalten betrieben haben. Eine Anwältin soll von der Gruppe bedroht worden sein. 

Update, 15:45 Uhr: Die Demo "Save the Internet" startet am Paulsplatz, während die "Demo gegen Rechts" den Paulsplatz passiert. Aktuell ist aufgrund des Demozuges die Berliner Straße abgesperrt. Viele Demonstrierende haben schwarze Schirme aufgespannt - zum Missafallen der Polizei. Auf Twitter monieren Demonstrationsteilnehmer, dass sich die unterschiedlichen Demonstrationszüge kreuzen. Außerdem beschweren sich die Demonstranten, dass sie verspätet loslaufen konnten. 

Update, 14:38 Uhr: Vor wenigen Minuten ist nun auch die "Demo gegen Rechtsruck" begonnen. Sammelpunkt ist der Kaisersack vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Von dort soll es in Richtung Hauptwache gehen. Unter den Demonstrierenden sollen sich vereinzelt Vermummte befinden, meldet die Polizei.

Bei einer Buskontrolle wurden bei Newroz-Teilnehmern Waffen sichergestellt

Update, 13:26 Uhr: Bei einer Buskontrolle im Zuge der kurdischen Großdemonstration stellt die Polizei bei den Insassen des Busses Waffen sicher; unter Anderem ein Klappmesser, Pfefferspray in Pistolenform sowie eine Bengalofackel. Der Bus samt Insassen hat ein Platzverweis für Frankfurt erhalten. 


Update, 12:37 Uhr: Mit einer hohen Teilnehmerzahl hatten Polizei und Veranstalter der Demonstration zum kurdischen Neujahrsfest "Newroz" gerechnet, am Ende blieb die Demonstrationsgröße deutlich unter den Erwartungen. 

Die Demoktratische Förderation der Gesellschaften Kurdistans (KAWA) hatte mit etwa 15.000 Teilnehmern gerechnet, laut Polizei blieb die Zahl dann doch deutlich unter dieser Schätzung. 

Kurdische Demonstrationen in Frankfurt

Update, 11:27 Uhr: Die beiden Demonstrationszüge zum kurdischen Neujahrsfest "Newroz" haben sich laut Polizei gegen 11 Uhr in zwei Zügen, einer von der Bockenheimer Warte und einer von der Alten Oper, in Bewegung gesetzt. Nach ersten Schätzungen der Polizei liegt die Teilnehmerzahl deutlich unter den Erwartungen. Aktuell zählen die Beamten 2500 Teilnehmer, sie hatten mit über 30.000 gerechnet. 

Trotzdem kann es zu Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter Innenstadt kommen. 

Update, 23. März, 10:00 Uhr: Langsam wird es voll in Frankfurt. Vor allem zum kurdischen Neujahrsfest "Newroz" werden in Frankfurt Zehntausende erwartet. Bisher ist alles friedlich, allerdings hat die Polizei sogenannte Öcalan-Fahnen sichergestellt, wie sie über den Nachrichtendienst Twitter mitteilt. Sie sind Symbol der kurdischen Arbeiterpartei PKK und wird seit 2002 in Europa als terroristische Vereinigung eingestuft. 

Erstmeldung, 22. März: Frankfurt - Wer am Samstag in Frankfurt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B möchte, sollte sich auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen. Zu drei Demonstrationen in der Innenstadt werden insgesamt 37.000 Menschen erwartet.

Frankfurt: Polizei rechnet wegen Demonstrationen in Innenstadt mit Beeinträchtigungen

Wie die Polizei Frankfurt am Donnerstag auf Facebook mitteilte, wird es am Samstag in Frankfurt im Zeitraum von etwa 10 bis 20 Uhr zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und im ÖPNV kommen. Grund dafür sind gleich drei Groß-Demonstrationen, die durch die Innenstadt führen. Insgesamt rechnet die Polizei mit etwa 37.000 Teilnehmern.

Diese Demonstrationen werden am Samstag den Verkehr beeinträchtigen

Newroz - Das Fest der Freiheit 

Bei der Demo anlässlich des kurdischen Neujahrsfestes "Newroz" werden bis zu 30.000 Teilnehmer erwartet. Die Versammlung findet von 10 bis 20 Uhr statt. Die Demo hat zwei Ausgangspunkte im Bereich des Bahnhofsviertels und Bockenheim. In Höhe des Hauptbahnhofs treffen die beiden Aufzüge aufeinander und werden die Mainzer Landstraße entlang laufen. In Höhe der Hellerhofsiedlung geht es rechts weiter in Richtung Rebstock-Gelände, wo auf dem Parkplatz die Abschlusskundgebung stattfinden wird. Erwartet werden allein hier 30.000 Menschen.

Strecke der Newroz-Demo.

Savetheinternet - Rette dein Internet

Von 14 Uhr bis etwa 19 Uhr zieht eine Demo mit dem Motto "Rette dein Internet" mit etwa 5.000 Teilnehmer durch die Stadt. Die Demo startet an der Paulskirche und führt über den Römerberg zum Mainkai. Von dort aus geht es weiter Richtung Westhafen. An der Untermainbrücke  ziehen die Demonstranten dann rechts weiter am Schauspiel und Willy-Brand-Platz  vorbei, überqueren die Kaiserstraße und Junghofstraße und gehen weiter Richtung Parkhaus Börse. Ziel ist der Goetheplatz.

Auf dieser Route ist die Demo "Savetheinternet" geplant.

Solidarität mit allen Betroffenen. Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft

Ab 13 Uhr wird außerdem eine Demonstration mit dem Thema "Solidarität mit allen Betroffenen. Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft" stattfinden. Hier werden ca. 2.000 Teilnehmer erwartet, Ende der Veranstaltung ist gegen 19 Uhr. Los geht die Demo am Hauptbahnhof  die Kaiserstraße entlang. In Höhe des Willy-Brandt-Platzes geht es rechts auf die Berliner Straße, dann links auf die Kurt-Schumacher-Straße bis an die Konstablerwache. Dort geht es rechts weiter auf die Zeil und wieder links auf die Seiler- und dann Bleichstraße. Am Eschenheimer Turm laufen die Demonstrationen schließlich zu ihrem Ziel, an die Hauptwache.

Das ist die Route der Demo "Solidarität! gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft.

Demonstrationen in Frankfurt: Zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien betroffen

Der RMV hat auf seiner Webseite ebenfalls auf bevorstehende Verkehrseinschränken im Tram- und Busverkehr am Samstag hingewiesen.

Ein grober Überblick: Zwischen Gallus, Bockenheim, Nordend, Ostend  und dem Main werden von etwa 9 bis 20 Uhr keine Tram- und Buslinien verkehren, wobei die Unterbrechungen im Westen der Stadt voraussichtlich schon gegen 16 Uhr aufgehoben werden können. Die sieben Straßenbahnlinien 11, 12, 14, 16, 17, 18 und 21, die neun Buslinien 30, 32, 34, 36, 46, 50, 52, 64 und 75  sowie der Ebbelwei-Express verkehren eingeschränkt oder werden ganz eingestellt.

Die S-Bahnen und U-Bahnen werden voraussichtlich ungehindert und planmäßig fahren.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der  Webseite des RMV.

Lesen sie auch:

Eklatante Mängel im Klinikum Höchst: Patienten berichten seit Jahren von schlimmen Verhältnissen

Polizist gibt Dienstgeheimnisse an rechtsextreme Freundin weiter - dafür muss er zahlen

(red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare