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Polizeirazzia im Frankfurter Bahnhofsviertel

Bahnhofsviertel

Einem Dealer droht die Festnahme - er beginnt etwas weißes zu essen

Ein Dealer flüchtet vor der Polizei durch das Frankfurter Bahnhofsviertel. Als die Beamten ihn schließlich einholen, schluckt er weißes Pulver.

Frankfurt - Am Donnerstagmorgen endete die Festnahme für einen Crackdealer im Krankenhaus. Er hatte Teile seiner Drogen geschluckt und sich so in Lebensgefahr gebracht, teilt die Polizei heute mit.

Gegen 07 Uhr machte ein Zeuge die in der Taunusstraße eingesetzten Beamten auf eine männliche Person aufmerksam. Der Mann war aufgefallen, weil er zuvor beim Erblicken der Polizei weggerannt war und sich nun im Kellerbereich einer Spielothek versteckt hielt. 

Frankfurt: Drogendealer versteckt sich vor der Polizei

Als sich die Polizisten dem Mann nun näherten, steckte dieser mehrere kleine Gegenstände in den Mund und wollte davonrennen. Den Beamten gelang es jedoch, ihn festzuhalten. Dabei beobachteten sie, wie er versuchte die Gegenstände in seinem Mund herunterzuschlucken. Dies gelang allerdings nicht. 

Drogen essender Junkie

Stattdessen begann er damit, ihn zu zerkauen und herunterzuschlucken. Die Beamten stellten fest, dass der mutmaßliche Dealer einen unsicheren Gang aufwies und forderten daraufhin medizinische Hilfe an. Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich weiter. 

Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, auch beim Aussaugen seiner Mundhöhle durch den Notarzt erheblichen Widerstand zu leisten. Es gelang trotzdem, noch zwei weitere Plomben mit weißem Inhalt aus der Mundhöhle zu entfernen. Anschließend wurde er in die Notaufnahme gebracht, wo er behandelt wurde.

Erst im Nachhinein gelang es, den Mann zu identifizieren. Der 30-jährige hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland und zusätzlich liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor. Zudem wurden insgesamt 19 Plomben (5,80 Gramm) Crack, 1,47 Gramm Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld bei ihm gefunden und beschlagnahmt.

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