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Die neusten Modelle werden bei der Frankfurter Automobilausstellung auf dem Außengelände der Klassikstadt in der Orber Straße ausgestellt. Besucher können einsteigen, die Sitzposition testen und natürlich auch eine Probefahrt machen.

Aktuelle Modelle von 37 Marken - Probefahrten sind möglich

Das erwartet die Besucher auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung in der Klassikstadt

Mit 37 Marken ist die Frankfurter Automobil-Ausstellung in der Klassikstadt Fechenheim in diesem Jahr so groß wie nie zuvor. Doch auch Besucher, die sich nicht für die ausgestellten Neuwagen interessieren, kommen auf ihre Kosten.

Frankfurt - Die Geschmäcker sind verschieden, ausschlaggebend für die Wahl des jeweiligen Traumautos sind aber vor allem zwei Punkte: Wie viel Plätze soll der Wagen bieten und für welchen Zweck wird er benötigt. Natürlich spielen auch Emotionen eine große Rolle. Ganz wichtig ist zudem das Marken-Image. Und so schwärmt der eine eben für einen Sportwagen mit ordentlich Pferdestärken, der andere wünscht sich eine komfortable Limousine, wiederum andere bevorzugen eher ein schickes Cabriolet, ein Coupé mit formschönen Proportionen, einen flotten Kleinwagen oder den praktischen Van für die Großfamilie.

Bei der Frankfurter Automobil-Ausstellung (FAA) in der Klassikstadt sind sie alle zu bewundern, dazu auch noch Sport Utility Vehicles (SUV) und Geländewagen. Rund 140 Modelle plus 50 zum Probefahren stehen blitzend und nagelneu auf dem Außengelände bereit. Zum sechsten Mal schon findet die Veranstaltung rund ums Auto am Sonntag, 19. Mai, statt. Die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zum Vorjahr sogar nochmals gestiegen, 37 Marken präsentieren ihre aktuelle Modellpalette.

Alles auf einen Blick

"Besucher haben die Möglichkeit, direkt an Ort und Stelle zu vergleichen. Man kann einsteigen und losfahren und muss nicht eine Woche auf die Probefahrt warten, weil das Modell beim Händler vielleicht gerade ausgeliehen ist", beschreibt Ralph Haerth, Sprecher der Interessengemeinschaft Hanauer Landstraße (IG), den Vorteil der Automobilausstellung. Die Interessengemeinschaft Hanauer Landstraße ist Partner des FAA-Veranstalters RheinMainMedia GmbH. "Ausschließlich lokale Händler sind wieder bei der Messe vertreten", sagt FAA-Projektleiter Randolph Mann. Einen weiten Weg haben sie nicht zurückzulegen bis in die Klassikstadt in der Orber Straße (Fechenheim). Die allermeisten präsentieren ihre Autos in ihren gläsernen und glitzernden Gebäuden in der Hanauer Landstraße, die seit dem Jahr 2000 als "Automeile Deutschland" beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen ist - auf keiner zweiten Straße in Deutschland sind so viele Automarken vertreten wie hier.

8000 Besucher

Randolph Mann rechnet wieder mit rund 8000 Besuchern. Viele davon sind Mädchen und Jungen, deshalb gibt es für die Kleinen auch wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm. Neben einer Hüpfburg, die passend zum Thema einem Auto nachempfunden ist, gibt es einen Bobbycar-Parcour, auf dem die Kleinen kräftig anschieben können. Geschick können alle Besucher zudem beim Fahren ferngesteuerter Modellautos und beim Torwandschießen beweisen. Auch E-Bikes, Segways und Elektro-Roller können auf einer Teststrecke auf dem Ausstellungsgelände ausprobiert werden. Wer will, kann sich auch am Stand der Frankfurter Neue Presse informieren. Und natürlich können die in den Garagen der umgebauten Fabrik untergestellten Oldtimer bewundert werden.

Alt neben Neu

In dieser Hinsicht ist die Klassikstadt der nahezu ideale Veranstaltungsort. Hier bilden automobile Technik vergangener Tage und Innovation des 21. Jahrhunderts eine faszinierende Kombination. Denn natürlich geht es in Zeiten von Dieselskandal und Klimaerwärmung nicht ohne E-Mobilität bei der FAA: Das Motto lautet "Elektromobilität - Erleben was die Zukunft bewegt". Die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt hat 15 Marken für die FAA gewinnen können. Insgesamt 19 Fahrzeuge sind ausgestellt, BMW, Hyundai, Mitsubishi, Renault und Toyota stellen jeweils ein Modell für Probefahrten zur Verfügung. Wer das Fahrgefühl mal testen will, ist willkommen.

Egal, ob Strom oder Benzin: Das Automobil ist laut Haerth der Inbegriff für die individuelle Mobilität. Mit keinem anderen Verkehrsmittel sei die Bewegungsfreiheit so groß. "Ich habe jederzeit die Möglichkeit einzusteigen und loszufahren, wohin ich will." Und auch wenn zuletzt ein Umdenken eingesetzt habe, vor allem in Großstädten der Trend eher weg vom eigenen Auto hin zum Carsharing festzustellen sei. Die Faszination fürs Auto ist ungebrochen, sagt Ralph Haerth.

Öffnungszeiten

Die Frankfurter Automobil-Ausstellung ist am Sonntag, 19. Mai, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Schau ist in der Klassikstadt, Orber Straße 4 a, der Eintritt ist frei.

von Matthias Bittner

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