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Fahrgast verhindert Massenschlägerei (Symbolbild)

Sie schmiedeten Pläne in der S-Bahn

Aufmerksamer Fahrgast verhindert Massenschlägerei mit Elektroschocker und Messer

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Ein aufmerksamer Fahrgast wird Zeuge, wie sich rund 20 Jugendliche in der S7 aus Frankfurt über eine bevorstehende Schlägerei unterhalten. Dabei sollen auch gefährliche Waffen zum Einsatz kommen. Der Mann handelt sofort. 

Mörfelden-Walldorf - Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu Verdanken, dass es in einem Vorort von Frankfurt nicht zu einer verabredeten Massenschlägerei mit Springmesser und Elektroschocker gekommen ist. Ein Fahrgast der S7 spitzte die Ohren, als sich eine Gruppe von 15 Jugendlichen aus Frankfurt über eine bevorstehende Konfrontation mit anderen Jugendlichen in Mörfelden-Walldorf unterhielten.

Klappmesser und Elektroschocker sollten bei der Schlägerei zum Einsatz kommen

Unruhig wurde der aufmerksame Fahrgast, als die jungen Leuten in die Details des gewalttätigen Verabredung gingen. So sollte auch ein Elektroschocker und ein Klappmesser zum Einsatz kommen. Glücklicherweise plauderten die gewaltbereiten Jugendlichen auch über den Ort, an dem die Schlägerei stattfinden sollte, nämlich der Tizianplatz in Mörfelden-Walldorf. Das war der Zeitpunkt, an dem der Mann sein Smartphone zückte und die Polizei rief. 

Polizeistreife verhinderte Schlimmeres

Sofort fuhr eine Polizeistreife los, um die geplante Auseinandersetzung zu verhindern und wurde bereits an einer Unterführung am Mörfelder Bahnhof auf eine Gruppe von etwa 20 Personen aufmerksam, die den Beamten verdächtig vorkamen. Als die Polizei eine Personenkontrolle durchführen wollte, gelang ein paar Verdächtigen die Flucht. Bei den anderen wurden tatsächlich Springmesser und ein Elektroschocker sichergestellt. 

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Die Jugendlichen bekamen einen Platzverweis und wurden von der Polizei zurück nach Frankfurt gebracht. Die Jugendlichen, die den Elektroschocker und die Springmesser dabei hatten, dürfen mit einer Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz rechnen. Die Polizei geht davon aus, dass der Grund für die Schlägerei ein schwelender Beziehungskonflikt ist. 

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