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Flucht ins kühle Nass: Freibäder in Frankfurt.

Der Hitze zum Trotz

Frankfurter Freibäder knacken Besucherrekord

In Frankfurt erfreuen sich die Freibäder derzeit größter Beliebtheit. Zahlreiche Besucher wollten sich in der Hitze abkühlen.

Frankfurt - Der 30. Juni 2019 wird für die Frankfurter Bäderbetriebe in die Annalen eingehen. Denn der Sonntag war nicht nur der wärmste Junitag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, sondern auch der Tag mit dem größten Ansturm auf die Frankfurter Schwimmbäder, wie Bäderchef Frank Müller verrät: "Das war wirklich ein Ausnahmetag, der für unsere Mitarbeiter richtig an der Leistungsgrenze war."

Knapp 60.000 Besucher wollten sich bei der Rekordhitze abkühlen. 50.531 Gäste zählten die sieben Freibäder, 9008 Besucher kamen in die Hallen- und Freizeitbäder. Besonders groß war der Andrang im Rebstockbad, wo sich zeitweise eine fast 100 Meter lange Schlange von den Kassen bis zu den Parkplätzen bildete.

Freibäder: Kostenfreies Schwimmen für Kinder

Bäderchef Müller wies in diesem Zusammenhang noch mal auf die Möglichkeit der Junior-Bäder-Karte hin, mit der Kinder unter 15 Jahren nicht nur kostenfrei, sondern auch ohne großes Anstehen ins Bad gelangen. Nach Zählung der Bäderbetriebe nutzten am Sonntag 16 000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren den freien Eintritt.

Spitzenreiter unter den Freibädern war das Brentanobad, in dem am Sonntag 12.757 Besucher gezählt wurden. Zur Spitzenzeit am Nachmittag seien damit fast 10.000 Menschen gleichzeitig in Frankfurts größtem Freibad gewesen.

"Unsere Mitarbeiter haben schon einen Radarblick gebraucht, um die 11.000 Quadratmeter Wasserfläche im Auge zu behalten", lobte Müller.

Ebenfalls gut besucht waren die Freibäder Eschersheim (9942) und Stadionbad (9069). Aber selbst Frankfurts kleinstes Freibad in Nieder-Eschbach zählte am Sonntag mehr als 2000 Besucher. 

ote


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