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"Fridays for Future" - Frankfurt/Main

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"Fridays for Future": CDU  äußert sich kritisch – OB Feldmann spricht überraschende Einladung aus

Diese "Friday for Future"-Demo in Frankfurt war so groß wie nie: OB Feldmann spricht eine überraschende Einladung aus, die CDU äußert sich kritisch. 

  • Lehrer-Gewerkschaft fordert keine Sanktionierung der Fridays For Future Proteste
  • Tausende Schüler und Studenten kämpfen für das Klima
  • Ein riesiger Zug durch die Frankfurter Innenstadt
  • Proteste verlaufen friedlich
  • Zweiter Zug legt kurzfristig Kreuzung lahm

Update, 16. März 2019, 10.20 Uhr: Zurückhaltende bis kritische Töne kommen von der CDU. „Wenn Schüler sich politisch engagieren, freuen wir uns darüber. Wenn sie demonstrieren wollen, können Sie das selbstverständlich gerne tun, aber nicht während der Schulzeit“, sagte Sebastian Sommer, stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen. Die CDU-Jugendorganisation sehe daher „die Lehrkräfte in der Pflicht, das Schulschwänzen entsprechend zu ahnden“.

Update, 16:34 Uhr: Während auf Twitter aktuell Gerüchte kursieren, dass sich zwischen 15 000 und 20 000 Teilnehmer auf der Demonstration für eine bessere Klimapolitik engagiert haben, weichen diese Zahlen doch sehr stark von den Aussagen der Polizei Frankfurt ab.

Wir haben noch einmal nachgefragt: Eine Pressesprecherin der Polizei Frankfurt beruft sich auf die bereits vorher veröffentlichte Teilnehmer-Anzahl von 6000 Demonstranten.

Update, 15:20 Uhr: Mittlerweile ist der Protestzug auf dem Frankfurter Römerberg angekommen. 

Dort gibt es Solidaritätsbekundungen von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD): "Ich teile die Ziele der protestierenden Schülerinnen und Schüler", schreibt er auf Facebook und veröffentlicht ein Video, dass die Friday for Future-Demo aus dem Frankfurter Römer hinaus filmt. 

Und er spricht eine überraschende Einladung aus. "Es wäre großartig, wenn auch die Mit-Initiatorin, Greta Thunberg, einmal nach Frankfurt kommen würde", schreibt Feldmann in seinem Facebook-Post. 

Update, 15. März, 15:00 Uhr: Die zweite Kundgebung in Frankfurt, die am Hauptbahnhof startete, hatte kurzzeitig eine Kreuzung komplett blockiert und damit den Straßenbahn-, sowie Autoverkehr lahmgelegt.

Politische Unterstützung für Fridays for Future

Politische Unterstützung bekommen die jungen Demonstranten von SPD, Grünen und Linken. SPD-Vorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel bezeichnete die Kundgebungen als richtigen und wichtigen Weg. "Es sind die Kinder und Jugendlichen, die morgen die Konsequenzen dessen tragen müssen, was wir heute versäumen", betonte er.

Weltweite Klimaproteste am Freitag

Die Grünen im Landtag riefen dazu auf, die Forderungen der Jugendlichen endlich ernst zu nehmen und danach zu handeln.

Update, 15. März, 14:00 Uhr: Nach Einschätzung der Polizei Frankfurt sind zurzeit um die 6000 Demonstranten in der Innenstadt lautstark unterwegs. Der erste Zwischenstopp des Zuges ist bei der Alten Oper Frankfurt. Die Proteste laufen derzeit friedlich ab, es gab keine Zwischenfälle.

Update, 15. März, 13:00 Uhr: "Stop denying - Earth is dying!" Diese und viele weitere Plakate füllen mittlerweile die Frankfurter Innenstadt. Seit 12 Uhr laufen die Proteste gegen die derzeitige Klimapolitik. Es ist ein globaler Streik, der heute nicht nur Schülerinnen und Schüler sondern auch Studenten auf die Straße gerufen hat. 

Trotz des nasskalten und ungemütlichen Wetters hat sich die Bockenheimer Landstraße vor dem Uni Campus Bockenheim sehr gut gefüllt. Mittlerweile sind die Demonstranten bereits auf ihrer geplanten Route durch das Westend in Richtung Altstadt unterwegs. Wir zeigen die ersten Eindrücke, Bilder und Videos. Der erste Zwischenstopp des Zuges ist bei der Alten Oper Frankfurt.

Update, 15. März, 09.22 Uhr: Glaubt man den Initiatoren der hessischen "Fridays for Future"-Proteste, könnte es heute Nachmittag in der Frankfurter Innenstadt ziemlich voll werden. Die Aktivisten rechnen mit rund 10.000 Teilnehmern. Die Polizei wird den Demonstrationszug begleiten und rät im Zeitraum von 12 bis 17 Uhr den Innenstadtbereich - vor allem mit dem Auto - zu meiden. "Es wird immer wieder zu kurzfristigen Einschränkungen im Verkehr kommen", heißt es vonseiten der Pressestelle. Es sei ratsam, im Zeitraum der Proteste öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Schülerstreik für besseres Klima

 

Offiziell sind für die Fridays for Future"-Proteste in Frankfurt 2600 Menschen bei der Frankfurter Polizei angemeldet worden, so die Pressesprecherin weiter. Falls tatsächlich dreifach so viele Menschen an der Demo teilnehmen sollten, sei man vorbereitet.

Weltweite Klimaproteste am Freitag

Erstmeldung, 14. März: Frankfurt - Seit Wochen demonstrieren weltweit Schüler und auch Studierende für den Klimaschutz. Diesen Freitag setzen die Veranstalter noch eine Schippe drauf. Hessenweit sind Großdemonstrationen geplant - Frankfurt wird, alle

m Anschein nach, das Zentrum des Protests. 

Für Frankfurt werden, nach Einschätzung der Schülervertretung, Zehntausende in der Innenstadt erwartet. Die Demo-Route könnte zeitweilig für Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter sorgen.

Die große Frage, die immer wieder im Raum steht, ist die Berechtigung des Schuleschwänzens für den Klimaschutz - viele Politiker sehen keine Toleranz in dieser Beziehung und pochen auf unentschuldigte Fehlstunden, so auch der Hessische Kultusminister, wie fnp berichtete.

Friday for Future: Hier wird in der Frankfurter Innenstadt demonstriert

Los geht der Protest Nahe des Uni-Campus Bockenheim an der Bockenheimer Warte. Die Demonstranten ziehen dann in Richtung Frankfurter Innenstadt über die Bockenheimer Landstraße, weiter geht es über den Reuterweg, anschließend in Richtung Bremer Straße, dann über die Eschersheimer Landstraße, Eschersheimer Tor, Große Eschenheimer Landstraße, über die Hauptwache, die Zeil, die Liebfrauenstraße, über die Neue Kräme zum Römerberg

Riesen-Demonstration in Frankfurt: Schüler und Studierende kämpfen für Klimaschutz

Der Protest-Marsch durch Frankfurt startet um 12 Uhr und wird insgesamt rund drei Stunden dauern - inklusive des Demozuges durch die Frankfurter Innenstadt. Geplant sind außerdem unter anderem auch Kundgebungen in Kassel, Marburg, Gießen, Wetzlar, Wiesbaden und Darmstadt.

So stehen die hessischen Bildungsinstitutionen zu den Friday-for-Future Protesten

Die Lehrer-Gewerkschaft GEW hat die Schulen in Hessen dazu aufgerufen, den für Freitag (15. März) geplanten Klimaschutz-Protesttag nicht zu sanktionieren. "Das Bildungssystem soll nicht nur Kenntnisse in schulischen Fächern wie Mathematik, Rechtschreibung oder Fremdsprachen vermitteln", sagte Vorsitzende Maike Wiedwald am Donnerstag in Frankfurt. Es müsse in der Schule immer auch darum gehen, junge Menschen "an eine mündige Teilhabe an der Gesellschaft heranzuführen".

Was andere Bildungsinstitutionen dazu sagen und ein Pro und Contra können Sie auf fnp hier nachlesen.

Lesen Sie auf fnp.de* auch: „Fridays for Future“: Luisa Neubauer (22) ist die deutsche Greta Thunberg und SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel tritt zurück

(dpa/red)

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