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Ginnheimer Spargel soll wieder für die Öffentlichkeit zugänglich werden

Ginnheimer Spargel

Wird der Funkturm wieder öffentlich zugänglich? Das denken die Frankfurter

Es gibt Pläne, den Funkturm in Frankfurt wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen. Auf Twitter äußern sich viele Frankfurter dazu.

Update, 9. August, 13.41 Uhr: Noch sind die Pläne für eine Wiedereröffnung des Funkturms im Anfangsstadium, doch viele Frankfurter sind bereits jetzt in großer Vorfreude. Unter einem entsprechenden Twitter-Beitrag der Stadt Frankfurt zeigen zahlreiche Nutzer ihre Begeisterung über die Idee.

Einige User sind allerdings auch skeptisch, ob ob die nötigen Umbaumaßnahmen realistisch sind.


Erstmeldung, 8. August, 17.30 Uhr: Frankfurt - Seit 20 Jahren ist der Funkturm in Frankfurt für die Öffentlichkeit geschlossen - jetzt gibt es die Idee, das 337 Meter hohe Gebäude, das inzwischen als Denkmal gilt, auch wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das meldet hessenschau.de und berichtet von einer Begehung des Turms mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). 

"Es ist richtig hoch. Der Messeturm wirkt auf einmal klein, die EZB wirkt klein", findet Feldmann. "Ich glaube, dass die Frankfurter begeistert und vielleicht ein Stück weit verrückt danach sind, das mal wieder sehen zu können." Aktuell wird das höchste Gebäude Frankfurts - im Volksmund auch bekannt als Ginnheimer Spargel - allerdings nur zu technischen Zwecken genutzt.

Funkturm Frankfurt: Disco in den 1980er Jahren

In den 1980er Jahren befand sich eine Disco im Innern des Turms, in Zukunft sei die Errichtung eines Restaurants oder einer Aussichtsplattform denkbar. Zuvor seien laut Peer Kollecker vom Betreiber Deutsche Funkturm GmbH allerdings diverse Baumaßnahmen nötig, um beispielsweise die aktuellen Brandschutzauflagen zu erfüllen. Finanziert werden müssten diese mehrere Millionen teuren Investitionen auch durch öffentliches Geld oder Kapital von Privatleuten. 

Wann sich konkret etwas tun könnte im Funkturm, ist allerdings unklar. "Es geht jetzt erst einmal darum festzustellen, welche Flächen vorhanden sind, und wie es hier aussieht", so Feldmann. (red)

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