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Tempo-30-Zone in Frankfurt. (Symbolbild)

Politik drückt auf die Bremse

Auf dieser wichtigen Allee in Frankfurt ist nachts nur noch Tempo 30 erlaubt

Die Stadt Frankfurt will das Tempo 30 nachts ausweiten. Hier erfahren sie, welche Abschnitte beschränkt werden sollen.

Frankfurt - Neben der „Höhenstraße“ will die Stadt auch die sich anschließenden Abschnitte „Nibelungenallee“ und „Rothschildallee“ nachts von 22 bis 6 Uhr auf Tempo 30 beschränken. Der Magistrat begründet die Ausweitung damit, dass diese Abschnitte von dichter Wohnbebauung und Kliniknutzung geprägt sind.

Für die drei Abschnitte werden mit einer Umsetzung der Beschilderung auch die ebenfalls im Rahmen des Verkehrsversuchs erprobten Lichtsignalprogramme geschaltet, heißt es weiter.

Stadt Frankfurt: Polizei wird Kontrollen verstärken

Auf den genannten Abschnitten wird die Städtische Verkehrspolizei Geschwindigkeitskontrollen durchführen, und zwar mit den sogenannten „Enforcement Trailern“. Für diese stationäre Anlagen müssen die Standorte bei der Hessischen Polizeiakademie (HPA) beantragt und von dieser geprüft werden. In der Nibelungenallee werden bereits Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Allerdings erfolgte die Prüfung und Genehmigung der Standorte mit dem aktuellen Tempolimit 50 km/h. 

Bei einer Änderung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit muss die HPA erneut kontaktiert werden. Da für die Beantragung unter anderem eine Langzeitmessung durchgeführt und ein aktueller Verkehrszeichenplan eingereicht werden muss, kann die Beantragung bei der HPA erst nach der Einführung von Tempo 30 nachts erfolgen.

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Für die Rothschildallee muss zunächst geprüft werden, ob es einen geeigneten Stellplatz für den Enforcement-Trailer gibt. In der Höhenstraße können in Ermangelung einer geeigneten Aufstellfläche für den Enforcement-Trailer keine Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.

(red)

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