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Der Sieger-Entwurf des Büros Barkow Leibinger aus Berlin.

Frankfurter Ostend

Das ist der Siegerentwurf für die Neubebauung der Molenspitze

An der Molenspitze im Frankfurter Hafenpark soll ein Hochhaus mit einer Mischnutzung aus Wohnen, Hotels und Büroflächen entstehen.

Frankfurt - Die finale Preisgerichtssitzung für die Neubebauung der „Molenspitze“ im Frankfurter Ostend hat stattgefunden. Die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Kees Christiaanse entschied sich für die Bebauung des prominenten Grundstücks in direkter Nachbarschaft zur EZB für den Entwurf des Büros Barkow Leibinger aus Berlin. Als zweitplatzierte konnten sich die Büros KSP Jürgen Engel Architekten und Hadi Teherani Architects durchsetzen. Insgesamt hatten sich neun Büros an dem Architektenwettbewerb beteiligt.

Zwei Hotelkonzepte für das Ostend

Die Hamburger B&L Gruppe plant im Rahmen ihrer Hafenpark Quartiersentwicklung auf der Molenspitze an der Osthafenbrücke das Hotel-Hochhaus Waterfront, das auf jeder Ebene einen Blick auf die Ufer des Mains und die Frankfurter Skyline bieten wird. Auf einer Grundfläche von 1400 Quadratmeter entstehen 26 000 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche. Stellplätze werden unterhalb des Kreisverkehres realisiert. Insgesamt umfasst das Hafenpark Quartier über 180 000 Quadratmeter oberirdischer Bruttogeschossfläche mit 600 Wohnungen, drei Hotelkonzepten, Büro- und Einzelhandelsflächen sowie einer Kita.

Als Nutzung sind zwei Hotelkonzepte vorgesehen. Bis zum 12. Obergeschoss werden 300 Gästezimmer zusammen mit einer internationalen Hotelmarke realisiert. In den oberen Geschossen entstehen 120 Gästezimmer der B&L eigenen Hotelmarke Clipper.

Baubeginn im Frühjahr 2020

Ein besonderes Highlight wird die Skyline Bar auf einer Plaza im 12. Obergeschoss sein. Die Kaifläche am Fuße des Gebäudes wird zudem öffentlich zugänglich sein und den Hafenpark in östlicher Richtung erweitern. Hier plant die B&L Gruppe eine ansprechende Außengastronomie im Stile eines Beach-Clubs zu etablieren.

Kees Christiaanse, Architekt und Juryvorsitzender: „Für den einzigartigen Standort an der Molenspitze zum Hafenpark Quartier suchten wir nach einem Entwurf, der einerseits eine kraftvolle architektonische Ikone etabliert, sich andererseits aber raffiniert und respektvoll zwischen den Brücken und Landmarks, wie dem EZB, einbettet.“

Die B&L Gruppe rechnet damit, im Herbst 2019 den Bauantrag für das Projekt einreichen zu können, so dass im Frühjahr 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Fertigstellung und Eröffnung der beiden Hotels ist für 2022 geplant.

(red)

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