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Die Anklage lautet Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung (Symbolbild)

Prozess

Lebensgefährtin nach Trennung gewürgt und vergewaltigt

Ein Mann soll seine Lebensgefährtin zwei Tage nach der Trennung fast bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und danach vergewaltigt haben.

Frankfurt - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat nun Anklage gegen einen 24-Jährigen aus Bad Soden erhoben. Die Tat ereignete sich im November vergangenen Jahres, nachdem es zunächst in der Wohnung der Frau in Bad Soden zu einer Aussprache über die gescheiterte Beziehung gekommen sei, wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag sagte.

Opfer verlor das Bewusstsein

Als der Angeschuldigte die gleichalterige Ex-Partnerin erfolglos um eine "letzte Chance" gebeten habe, sei sie von ihm in einen besonders engen "Schwitzkasten" genommen worden, bei dem sie Atemnot erlitten und fast das Bewusstsein verloren habe. Anschließend soll es im Schlafzimmer im Beisein des gemeinsamen zweijährigen Kindes zum Geschlechtsverkehr gekommen sein.

Anklage wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung

Die Anklage lautet neben Vergewaltigung auf gefährliche Körperverletzung. Verhandlungstermine stehen noch nicht fest.

Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Er zeigte sich laut Niesen umfassend geständig und ist bislang ohne Vorstrafen. Alkohol- oder Rauschgiftkonsum habe bei dem Vorfall offenbar keine Rolle gespielt. (dpa)

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