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Die Frankfurter Feuerwehr musste sich innerhalb kurzer Zeit mit einer Brand-Serie beschäftigen. (Symbolbild)

Polizei ermittelt

Mehrere Brände in Wohnhäusern: Feuerwehr Frankfurt im Dauerstress

Brandgefährliche Tage in Frankfurt: Am Wochenende kommt es zu mehreren Bränden in Wohnhäusern. Die Feuerwehr verhindert Schlimmeres. 

Update vom Sonntag, 1.12.2019, 12.11 Uhr: Es bleibt ein arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr Frankfurt. Nach eigenen Angaben rückte die Truppe zwischen von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen erneut ganze 18 Mal aus. Ähnlich war es schon tags zuvor gewesen (siehe Erstmeldung unten). Dieses Mal schafften es folgende Meldungen in der Bericht: 

  • In Frankfurt-Niederursel löste gegen 13.30 Uhr ein Rauchmelder in einer Wohnung in der Niederurseler Landstraße aus. Die Feuerwehr verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Wohnung – und fanden brennendes Essen auf dem Herd. Aber keine Bewohner weit und breit. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer unter dem Wasserhahn der Spüle und lüfteten in der Wohnung.

    Brand in Wohnhaus: Feuer findet Verletzten – Couch in Flammen

  • Gegen 19:30 Uhr meldete ein Passant, dass Rauch aus einem Keller in einem Wohnhaus an der Friedensstraße in Frankfurts Innenstadt drang. Im Lichtschacht hatte sich Unrat entzündet. Die Feuerwehr löschte ihn mit einem Stahlrohr. Nennenswerter Schaden entstand nicht. 
  • Um 2:36 Uhr wurde ein Wohnungsbrand in der Steuernagelstraße im Gallus gemeldet. Die Feuerwehr Frankfurt fand eine verletzte Person im Eingangsbereich vor. Eine Couchgarnitur brannte. Die Brandschützer löschten die Flammen und drückten den Rauch mit einem Spezialgerät ins Freie. Der Verletzte kam ins Krankenhaus. Der Schaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. 

Frankfurt (Hessen): Feuerwehr rückt in 24 Stunden 18 Mal aus

Erstmeldung vom Samstag, 30.11.2019, 12.39 Uhr: Frankfurt - Innerhalb von nur 24 Stunden musste die Frankfurter Feuerwehr 18 Mal aufgrund mehrerer Brände ausrücken.

Am Freitagmorgen (29.11.2019) brach gegen 7.30 Uhr einer Frankfurter Wohnung in Fechenheim in der Dieburger Straße ein Feuer aus. Der Herd in der Küche fing laut Angaben der Feuerwehr Frankfurt an zu brennen. Die Bewohnerin konnte sich mit ihren beiden Kindern schnell selbst in Sicherheit bringen. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Nach ersten Schätzungen liegt der entstandene Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Frankfurt (Hessen): Feuerwehr muss wegen Brand-Serie ausrücken

Nur Stunden später, wieder Frankfurt: Gegen 14.30 Uhr, brannte in der Carlo-Mierendorff-Schule (Preungesheim) ein Mülleimer in einer Schultoilette. Der Hausmeister der Schule löschte den Brand mit einem Feuerlöscher. Die Räume waren laut Feuerwehr jedoch derart verraucht, dass Einsatzkräfte anrücken mussten. Die Feuerwehr entfernte den Brandrauch mit einem Lüfter.

Wenige Stunden später brannte es in einem Seckbacher Hochhaus in der Atzelbergstraße, um 18.45 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle Frankfurt ein. Im vierten Geschoss brannte laut Feuerwehr ein Wohnzimmer. Auch diesen Brand löschten die Einsatzkräfte, anschließend belüfteten sie die Wohnung.

Bei der Feuerwehr in Harxheim kam es derweil zu einem Eklat: Ex-Wehrführer Horst Kanter wurde für "nicht mehr feuerwehrtauglich" erklärt. Seine Truppe ist schockiert.*

Brand-Serie in Frankfurt (Hessen): Auch Fahrzeuge betroffen

Nicht nur in Gebäuden brannte es, auch vor Fahrzeugen machte das Feuer nicht halt. So wurde der Feuerwehr Frankfurt gegen 23.20 Uhr ein brennender Traktor in der Talstraße (Kalbach-Riedberg) gemeldet. Auch hier wurde der Brand bereits mit einem Feuerlöscher grob unter Kontrolle gebracht. Die Einsatzkräfte löschten die übrigen Brandstellen ab.

Um kurz vor fünf Uhr am Samstagmorgen (30.11.2019) brannte in der Ahornstraße (Griesheim) auch ein Wohnwagen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der Wohnwagen bereits lichterloh, die Feuerwehr Frankfurt löschte auch diesen Brand.

Frankfurt (Hessen): Person muss nach Brand aus Wohnung gerettet werden

Am frühen Samstagmorgen schlugen um kurz nach sieben Uhr Rauchmelder in einer Wohnung in der Ostendstraße in Frankfurt Alarm. Daraufhin verständigten die Nachbarn die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte verschafften sich mit Gewalt Zutritt zur Wohnung. Dramatisch: Eine Person befand sich in der brennenden Wohnung, sie wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer in der Küche und lüfteten die Räume danach.

Insgesamt musste die Feuerwehr Frankfurt - alle Einsätze eingeschlossen - zwischen Freitag- und Samstagmorgen 41 Mal ausrücken. Nach der Brand-Serie ermitteln nun die Behörden. Die Polizei untersucht in allen Fällen die Ursache für das Feuer.

tvd

In Frankfurt Schwanheim gibt es derzeit in Feuer in einem Müllfahrzeug der FES. Die Feuerwehr ist mit Kräften vor Ort.

Eine weitere Feuer-Serie hielt Limburg in Atem. Dort hatten Brandstifter an fünf Orten in kurzen Abständen Feuer gelegt.

Fassungslosigkeit beim Stamm der Cherusker Unterliederbach von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG): Unbekannte Täter haben ihre Grillhütte abgefackelt.* Doch es hätte sogar noch weit schlimmer kommen können.

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