+
Polizei und Zoll präsentieren Rauschgiftfund

Betäubungsmittel

Niederrad: Was ist mit den Drogendeals am Bruchfeldplatz?

In Frankfurt Niederrad alarmierten im November vergangenen Jahres mehrere Anwohner die Polizei aufgrund von zwielichtigen Personen - Verdacht auf Drogendeals

Im November vergangenen Jahres meinten Anwohner, zwischen den Häusern der Adolf-Miersch-Siedlung und am Bruchfeldplatz des öfteren Drogengeschäfte beobachtet zu haben, vor allem in dunklen Abend- und Nachtstunden. 

Zwielichte Personen in Niederrad

Auf den Grünflächen zwischen den Häusern und auf dem Platz seien zwielichtige Personen unterwegs gewesen. Der Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) forderte per Antrag verstärkte Kontrollen in der Siedlung und auf dem Bruchfeldplatz von der Stadt. Diese schickte Polizeibeamte los, die im Zeitraum vom 20. Dezember bis zum 9. Januar insgesamt 25 Kontrollen an den betroffenen Örtlichkeiten durchführten.

Niederrad: Doch keine Betäubungsmittel?

Laut einer Stellungnahme des Magistrats konnten die Beamten aber weder Konsumenten, noch Händler von Betäubungsmitteln dort finden. Lediglich zwei Personen konnten „augenscheinlich der Trinkerklientel zugeordnet werden“. Sie hätten aber keine illegalen Betäubungsmittel konsumiert. 

Hinweise ans Polizeirevier weitergeben

Die Polizei selbst sagt, die Adolf-Miersch-Siedlung und der Bruchfeldplatz seien „bislang nicht mit Delikten der Betäubungsmittelkriminalität auffällig gewesen. Seit dem 1. Juli 2018 wurden dort fünf Verstöße wegen Besitz von Betäubungsmitteln polizeilich bekannt.“ Wer dennoch Verdächtiges beobachte, solle dem 10. Polizeirevier Bescheid geben.

In Ginnheim hatten letztes Jahr Drogendealer sogar Kinder für sich arbeiten lassen.

(red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare