1. Startseite
  2. Frankfurt

70er-Jahre-Hochhaus am Frankfurter Hafentunnel wird umgebaut

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Manus

Kommentare

So soll es im früheren Posthochhaus in Frankfurt nach dem Umbau aussehen.
So soll es im früheren Posthochhaus in Frankfurt nach dem Umbau aussehen. © Bloomimages

Das zuletzt von der Commerzbank genutzte frühere Posthochhaus am Hafentunnel im Frankfurter Gallus wird revitalisiert. Daneben könnte ein Wohnturm entstehen.

Frankfurt – Der Umbau des früheren Postgeländes zwischen dem Hafentunnel und der Mainzer Landstraße im Frankfurter Gallusviertel in ein modernes Arbeits- und Wohnquartier geht weiter. Dort ist bereits die neue Zentrale der DB Netz AG entstanden. Nun hat das Immobilienunternehmen Aroundtown, wie es am Mittwoch (17. August) mitteilte, die Baugenehmigung für die Neugestaltung des früheren Posthochhauses erhalten.

Es will das 70er-Jahre-Gebäude so umbauen, dass moderne Büroflächen, Raum für Veranstaltungen und ein neuer Eingangsbereich entstehen. Dieser wird nach Ankündigung des Investors zu beiden Seiten geöffnet und Platz für Gastronomie bieten. Geplant ist zudem eine „Skylobby“ im 19. Stock.

Der etwa 90 Meter hohe Turm, der zuletzt viele Jahre lang von der Commerzbank genutzt wurde, ist nach Angaben des Bauherrn bereits entkernt. Von Frühjahr an soll nun unter anderem die gesamte Fassade mit neuen Elementen versehen werden. Im Innern werden laut Aroundtown unter anderem alle technischen Anlagen erneuert und neu angeordnet, um bessere Grundrisse zu schaffen.

Am Hafentunnel im Frankfurter Gallus sollen rund 550 Wohnungen entstehen

Zwischen diesem Büroturm und den Bahngleisen wollen die Projektentwickler Phoenix und Groß & Partner einen 140 Meter hohen Wohnturm bauen, der als „Icoon“ vermarktet wird. Bei einem Architektenwettbewerb setzte sich das Büro Mecanoo aus den Niederlanden durch.

Im neuen Hochhaus und einem angrenzenden bis zu 60 Meter hohen Neubau sollen rund 550 Wohnungen Platz finden, etwa 165 davon im geförderten Wohnungsbau. Laut dem im Frühjahr 2021 zwischen der Stadt Frankfurt und den Investoren abgeschlossenen städtebaulichen Vertrag muss zudem eine Kita mit 103 Betreuungsplätzen entstehen, und der Adam-Riese-Platz soll erweitert und neu gestaltet werden. (Christoph Manus)

Auch interessant

Kommentare