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Die Sanierung der ersten beiden Schnellfahrstrecken der Deutschen Bahn hat begonnen.

Schnellfahrstrecken

Deutsche Bahn startet Sanierung: Mit Folgen für ICE-Fahrten von Frankfurt

Die Sanierung der ersten beiden Schnellfahrstrecken der Deutschen Bahn hat begonnen. Das spüren auch Bahnreisende aus Hessen.

Update, 11. Juni, 2019: Die Bauarbeiten an den ICE-Strecken haben am Dienstagvormittag begonnen. Die längeren Fahrzeiten sind bereits in die Fahrpläne eingearbeitet. Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik werden erneuert.

Erstmeldung, 10. Juni 2019, 9.25 Uhr: Hannover/Frankfurt - Bauarbeiten an der ICE-Strecke der Deutschen Bahn in Niedersachsen verlangen in den kommenden Monaten auch Bahnreisenden aus Hessen Geduld ab. Weil zwischen Hannover und Göttingen die Schnellfahrstrecke saniert wird, müssen Fernreisende zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt im nächsten halben Jahr 30 bis 45 Minuten mehr Fahrzeit pro Strecke einplanen.

Sanierung startet - Züge fahren eine Umleitung

Vom kommenden Dienstag (11.6.) an fahren die Züge eine Umleitung, die neuen Fahrzeiten sind in die Fahrpläne aber bereits eingearbeitet. Knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme der ersten Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart beginnt die Deutsche Bahn mit einer grundlegenden Sanierung. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023.

Auf den Abschnitt Hannover-Göttingen folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird. Der Abschnitt Göttingen-Kassel wird von April bis Juli 2021 unterbrochen. Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda-Würzburg dran, 2023 schließlich der Gleisstrang von Kassel nach Fulda.

Betroffene ICE-Strecken seit Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb

Die Bahn wirbt um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar, die regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge.

dpa

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