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Ein ICE ist während der Fahrt von außen beschädigt worden (Symbolbild)

Kurz nach Stopp in Frankfurt

ICE während der Fahrt mehrfach beschossen - Polizei nennt Details

Kurz vor Mannheim nach einem Stopp in Frankfurt ist am Donnerstagabend ein ICE von außen schwer beschädigt worden. Die Ermittlungen haben nun bestätigt: Der Zug wurde beschossen. 

Update, 12. April, 14.35 Uhr: Neue Erkenntnisse im Fall des beschädigten ICE: Laut Angaben der Bundespolizei wurde der ICE 1536 mehrfach beschossen. An vier Wagen konnten die Ermittler insgesamt neun Beschusstellen ausmachen, heißt es in der Meldung. Es handele sich dabei um Schüsse aus einer Luftdruckpistole oder einem ähnlichen Gegenstand. 

Projektile wurden am Zug nicht gefunden.Auch der konkrete Tatort ist durch die zeitlich verzögerte Meldung bisher unklar. Die Bundespolizei geht nach jetzigem Stand der Ermittlungen von mehreren Tätern aus, die den Zug während der Fahrt beschossen haben. 

Erstmeldung, 12. April, 11.30 Uhr: Ladenburg/Frankfurt - Schock für die 150 Passagiere des ICE 1536 von Berlin nach Saarbrücken. Gegen 22.50 Uhr splitterten kurz vor Mannheim bei Ladenburg mehrere Fenster, es knallte an Türen und Zugwänden. Der ICE wurde von unbekannten Gegenständen getroffen. Die Deutsche Bahn alarmierte direkt die Bundespolizei. Auf Twitter wird spekuliert, ob es sich um Schüsse gehandelt hat.

Glücklicherweise hielten die Doppelscheiben des Zuges der Attacke stand, der ICE wurde nur von außen beschädigt, kein Gegenstand drang nach innen, niemand wurde verletzt. Was genau die an dem ICE verursacht hat, ist noch nicht klar. 

ICE durch unbekannte Gegenstände beschädigt – 150 Passagiere müssen in Mannheim umsteigen

Die 150 Passagiere mussten in Mannheim in andere Züge umsteigen, da der ICE für die weiteren Ermittlungen von der Bundespolizei beschlagnahmt wurde. Laut den Beamten werde der Zug im laufe des Tages von Spezialisten untersucht. Hierzu wurde der ICE wieder nach Frankfurt zurückgefahren. 

Hinweise auf mögliche Täter erbittet die Bundespolizei Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721-120160. 

red

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