Zentraler Klimastreik von Fridays for Future in Frankfurt
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Zentraler Klimastreik von Fridays for Future in Frankfurt

News-Ticker

Frankfurt: Klimastreik von „Fridays for Future“ – Bunter Protest zwischen Bankentürmen

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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  • Vincent Büssow
    Vincent Büssow
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Im Kampf gegen den Klimawandel sind zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten in Frankfurt auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Polizei blieb alles weitgehend friedlich.

+++ 20.15 Uhr: Nach Angaben der Polizei Frankfurt befindet sich nur noch ein geringer Teil der Demo auf dem Opernplatz. „Die von ehemals von Sperrungen betroffenen Straßen im Stadtgebiet sind alle wieder freigegeben für den Verkehr“, heißt es auf Twitter.

Insgesamt haben nach vorläufigen Zahlen der Polizei etwa 4.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei dem Klimastreik in Frankfurt teilgenommen. „Im Großen und Ganzen verlief alles friedlich“, sagte ein Sprecher der dpa. Nur gegen Ende habe es vereinzelt Störaktionen und Blockaden gegeben, die den Verkehr vorübergehend behindert hätten.

Laut Fridays for Future waren Mitglieder aus bundesweit mehr als 70 Ortsgruppen nach Frankfurt gekommen. Aber auch Gruppen wie Greenpeace, Seebrücke sowie die verdi.jugend unterstützten die Proteste. Die Zahlen, die Fridays for Future kommunizierte, wichen deutlich von denen der Polizei ab. So zählten die Klima-Aktivisten um die 15.000 Teilnehmer. Während der Proteste war es recht heiß, gegen Ende gab es auch ein Gewitter.

+++ 18.46 Uhr: Die Demo ist zurück am Opernplatz. Laut Angaben der Polizei Frankfurt blieb es bisher weitgehend friedlich. Nur vereinzelnd wurden Verstöße gemeldet. Immer wieder werde auf die Einhaltung der Auflagenverfügung hingewiesen. Problematisch wird nun allerdings das Wetter. Es regnet in Strömen. Die Frankfurter Feuerwehr warnt vor einer heranziehenden Unwetterfront aus dem Main-Taunus-Kreis, meldet die Polizei via Twitter.

„Fridays for Future“ hat in Frankfurt zum Klimastreik aufgerufen.

Klimademo in Frankfurt: Hauptmarsch zieht durch die Stadt – Transparent an Gerüst befestigt

+++ 18:03 Uhr: Die Aktivistinnen und Aktivisten haben den Willy-Brandt-Platz passiert und sind nun auf der Kreuzung Junghofstraße/Neue Mainzer. Dort stoppt die Klimademo. Auf einem Gerüst wird ein Transparent mit der Aufschrift „Just block it!“ befestigt.

+++ 17:25 Uhr: Der Klimastreik ist in vollem Gange und die Aktivistinnen und Aktivisten haben etwa die Hälfte der Strecke des Hauptmarsches hinter sich gebracht. Dabei haben sie die Deutsche Bank und die DZ Bank passiert, wobei allerdings keine weiteren Aktionen zivilen Ungehorsams stattfanden.

Die meisten teilnehmenden tragen eine Maske, wozu die Veranstalter von „Fridays for Future“ zuvor in einer Kundgebung angehalten hatten. Die Organisatoren selbst sprechen von 10.000 bis 15.000 demonstrierenden, wobei inoffizielle Zahlen der Polizei jedoch wesentlich niedriger sind.

Klimastreik im Bankenviertel: „Fridays for Future“-Verbände aus ganz Deutschland demonstrieren

+++ 16:55 Uhr: Der Hauptmarsch des Klimastreiks, der vom Opernplatz einmal durch das Bankenviertel in Frankfurt und zurück führen soll, ist losgezogen. Mit über 40 Minuten Verzögerung setzten sich die demonstrierenden in Bewegung, wobei die Bundespolizei mit Motorrädern und Pkw voranfahren. Inoffiziell spricht die Polizei von etwa 3000 Teilnehmern.

Klimastreik in Frankfurt: „Fridays for Future“ und viele weitere Bewegungen demonstrieren gegen klimaschädliche Investitionen.

Neben dem „Fridays for Future“-Verband aus Frankfurt sind Teilnehmer der Bewegung aus ganz Deutschland angereist. Ortsverbände aus Aachen, Leipzig sowie Berlin sind anwesend.

Klimastreik in Frankfurt: Deutsche Bank-Logo bei Kunstaktion in Brand gesetzt

+++ 16:15 Uhr: Auf dem Opernplatz in Frankfurt sollen sich inzwischen tausende Menschen befinden, wie das „Koala Kollektiv“ auf Twitter schreibt. Währenddessen werden die Redner explizit in ihrer Kritik an Banken und dem Kapitalismus generell. So beanstandete Kathrin Petz von der Organisation „Urgewald“ die Commerzbank, die Deutsche Bank und die Sparkasse. Eine Sprecherin des „Ya Basta“-Netzwerkes erntete darüber hinaus großen Jubel für die Aussage, dass das Überleben der Menschheit „von der Zerstörung des Kapitalismus“ abhängt.

Der Hauptmarsch des Klimastreiks, der eigentlich für 16.00 Uhr geplant war, scheint sich zu verzögern. Es wird Musik gespielt und getanzt, wobei auf dem Gelände der Deutschen Bank bereits die erste Aktion zivilen Ungehorsams stattfand. Dabei hat das Netzwerk „Junges Attac“ ein selbstgebasteltes Logo des Geldinstituts vor dessen Gebäude in Brand gesetzt. „Wir fordern die Deutsche Bank auf, jegliche Finanzierung von klimaschädlichen Großprojekten einzustellen“, schreiben die Aktivistinnen und Aktivisten dazu auf Twitter.

Fridays for Future streiken in Frankfurt: Schweigeminute für Klima-Opfer

+++ 15.30 Uhr: Die Vormärsche kommen nach und nach am Opernplatz in Frankfurt an, wo auf einer Bühne bereits das Programm stattfindet. Neben Live-Musik rufen die Organisatoren dazu auf, Masken zu tragen, und geben eine Telefonnummer bekannt, welche die Aktivistinnen und Aktivisten im Fall einer Verhaftung anrufen sollen. Später gedenken die Teilnehmenden in einer Schweigeminute den Opfern der Klimakatastrophe.

Organisationen, die sich an dem Streik beteiligen, informieren außerdem an Infoständen über das Klima. Neben „Fridays for Future“ machen unter anderem die Bewegungen „Scientists for Future“, „Ende Gelände“ und „Koala Kollektiv“ bei der Aktion mit.

Die „Fridays for Future“-Bewegung fordert beim Klimastreik in Frankfurt grundlegende Änderungen der Banken.

Klimastreik in Frankfurt in vollem Gange: Aktivisten stellen Forderung an Banken

+++ 15.10 Uhr: Der Klimastreik ist in vollem Gange und die Aktivistinnen und Aktivisten ziehen von den sechs Startpunkten jeweils Richtung Opernplatz. Vor der Europäischen Zentralbank stellten sie bei einer Zwischenkundgebung die Forderung, dass das Institut keine Investitionen mehr in Unternehmen tätigt, deren Arbeitsweise nicht mit den 1,5 Grad Klimazielen vereinbar ist.

Laut dem Leipziger Verband von „Fridays for Future“ sind über 500 Aktivistinnen und Aktivisten an diesem Teil der Demonstration beteiligt. Bei dem Marsch, der vom Hauptbahnhof Frankfurt ausgeht, sollen über 1400 Menschen dabei sein, wie „Fridays for Future Berlin“ auf Twitter schreibt. Währenddessen sind bereits einige hundert Leute auf dem Opernplatz eingetroffen, wo der Hauptmarsch um 16 Uhr beginnen soll.

Klimastreik in Frankfurt in Bewegung: Aktivisten kritisieren die Banken

+++ 14.25 Uhr: Die ersten Vormärsche des Klimastreiks haben sich in Bewegung gesetzt. Von den Gruppen an der Bockenheimer Warte, dem Hauptbahnhof Frankfurt, der Galluswarte und der Europäischen Zentralbank gibt es bereits Bilder. Letztere legt den Fokus bei dem Zug insbesondere auf das europäische Geldinstitut, da es bei dem Streik in Frankfurt um klimaschädliche Investitionen von Banken geht. Auf einem Video der „Parents for Future“-Bewegung auf Twitter sind Demonstrantinnen und Demonstranten vor der EZB zu sehen, die laut „What do we want? Climate Justice! When do we want it? Now!“ rufen.

Die Startpositionen der Märsche, zu denen ebenfalls der Südbahnhof und der Zoo Frankfurt* gehören, wurden dabei von der „Fridays for Future“-Bewegung so ausgewählt, dass sie sternförmig um den Opernplatz liegen. Dort soll um 15 Uhr eine erste Kundgebung stattfinden.

Der Marsch von der EZB zum Opernplatz in Frankfurt ist Teil des Klimastreiks von „Fridays for Future“.

Tausende Aktivisten zu Klimastreik in Frankfurt erwartet: Was in der Innenstadt geplant ist

+++ 13.00 Uhr: Die ersten Veranstaltungen im Rahmen des Klimastreiks in Frankfurt haben begonnen. So ist um 12.05 Uhr die Fahrraddemo in Offenbach gestartet, die zum späteren Hauptmarsch am Opernplatz dazustoßen soll. Außerdem sind das „Streikcafe“ am Campus Bockenheim sowie das „Klimapicknick“ im Senckenberg Museum in vollem Gange, wie die „Fridays for Future“-Bewegung auf Twitter mitteilt.

Zu der Demonstration werden tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Neben einem Bus mit etwa 35 Aktivistinnen und Aktivisten aus Aachen sollen auch „Fridays for Future“-Mitglieder aus Leipzig und Koblenz unterwegs sein.

Klimastreik von „Fridays for Future“ in Frankfurt: Kritik an Europäischer Zentralbank

+++ 11.30 Uhr: Die Vorbereitungen für den Klimastreik in Frankfurt sind inzwischen in vollem Gange. So hat die Organisation „Koala Kollektiv“ auf der Marschroute, die an der Europäischen Zentralbank entlangführt, Poster angebracht, die die Europäische Zentralbank kritisieren.

„Zerstörerische Investitionen zerstören Leben“ ist darauf unter anderem auf Englisch zu lesen. Auch die „Fridays for Future“-Bewegung ist inzwischen auf dem Camp an der Weseler Werft aktiv: „Unser Klimacamp an der EZB ist bunt, vielfältig und voller Energie für den heutigen Tag“, schrieb die Gruppe auf Twitter.

Riesiger Klimastreik in Frankfurt: Was in der Innenstadt geplant ist

Erstmeldung vom Freitag, 13.08.2021, 10.41 Uhr: Frankfurt – Nachdem auch die „Fridays for Future“-Bewegung im Verlauf der Corona-Pandemie lange auf große Versammlungen verzichten musste, ist für Freitag (13.08.2021) eine große Demonstration mitten in Frankfurt* geplant. Tausende Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten aus ganz Deutschland sollen dabei an verschiedenen Stellen demonstrieren. Es sind auch Aktionen geplant, die zivilen Ungehorsam enthalten.

Die Aktion richtet sich insbesondere gegen den Finanzsektor, weshalb sich für die Bankenmetropole Frankfurt als Schauplatz des Klimastreiks* entschieden wurde. Die Veranstalter kritisieren dabei klimaschädliche Investitionen in Milliardenhöhe in Kohle, Öl und Gas, und wollen wichtige Akteure und Banken im Rahmen der Demonstration in den Fokus nehmen.

Die „Fridays for Future“-Bewegung plant einen Klimastreik in Frankfurt mit tausenden Teilnehmern – ähnlich wie im September 2019. (Archivbild)

Klimastreik in Frankfurt: Verkehrseinschränkungen wegen „Fridays for Future“-Demo

Zunächst sind sechs Märsche um 14 Uhr geplant, die von unter anderem vom Hauptbahnhof Frankfurt* aus zum Opernplatz führen. Dort soll um 15 Uhr eine Kundgebung stattfinden, gefüllt mit Redebeiträgen und Live-Musik, woraufhin ab 16 Uhr die Hauptdemonstration durch das Bankenviertel geplant ist.

Die Polizei und der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) haben inzwischen Verkehrseinschränkungen in der Frankfurter Innenstadt angekündigt, die sich bis zum geplanten Ende der „Fridays for Future“-Proteste um 20 Uhr ziehen können. Der RMV empfiehlt die Nutzung von U- und S-Bahnen, da der Klimastreik vor allem Bus- und Straßenbahnlinien beeinträchtigen werde. Die Startpunkte der Märsche um 14 Uhr im Folgenden:

  • Hauptbahnhof Frankfurt
  • Zoo Frankfurt
  • Südbahnhof Frankfurt
  • Europäische Zentralbank (EZB)
  • Bockenheimer Warte
  • Galluswarte

„Fridays for Future“: Camp für Teilnehmende des Klimastreiks geplant

Neben der Demo von „Fridays for Future“ ist außerdem ein Klimapicknick auf dem Gelände des Senckenberg Museums geplant. Dort informieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei freiem Museumseintritt über den Sachstand der Klima- und Biodiversitätsforschung.

Für Teilnehmende des Klimastreiks in Frankfurt sollen außerdem Übernachtungsmöglichkeiten in einem „Klimacamp“ auf dem Gelände der Weseler Werft angeboten werden. Dort können bis zu 1000 Personen zelten und essen. Nähere Informationen sind unter streikmituns.de zu finden. (vbu) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das Camp von „Fridays for Future“ an der Weseler Werft im Rahmen des Klimastreiks in Frankfurt.

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