Diskokugel im Vordergrund, verschwommene Menschen im Hintergrund.
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In Frankfurt sollte eine Party stattfinden, bei der Gäste aus Lockdowngebieten freien Eintritt bekommen. (Symbolbild)

Steigende Corona-Fallzahlen

„Lockdown Fuck off Party“ in Frankfurt – Freier Eintritt für Gäste aus Risikogebieten

  • Vincent Büssow
    VonVincent Büssow
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Corona: Ein Club in Frankfurt will Gästen aus Lockdown-Gebieten freien Eintritt gewähren. Dann schaltet sich die Polizei ein.

Frankfurt – „Lockdown Fuck off“. Unter diesem Motto war am Freitag (26.11.2021) eine Party im Karlson Club Frankfurt geplant, bei der Gästen aus Bayern und Sachsen freier Eintritt gewährt werden sollte. Eine derartige Ankündigung in Zeiten von rasant steigenden Corona-Fallzahlen, auch in Hessen, zog unter anderem die Aufmerksamkeit der Polizei Frankfurt auf sich. Auf Twitter schrieb die Behörde zu der Ankündigung, dass diese sicherlich auch für die Stadt Frankfurt interessant sei. Kurz darauf war der Online-Flyer vom Instagram-Account des Clubs verschwunden. Was ist passiert?

Auf Anfrage meldete das Ordnungsamt in Frankfurt, dass es keinen Einfluss auf den Betreiber des Clubs ausgeübt hat. Auch stehe die Behörde nicht mit dem Verantwortlichen in Kontakt.

Steigende Corona-Zahlen: Party in Frankfurt abgesagt?

Die Party-Ankündigung bezog sich auf coronabedingte Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Sachsen und Bayern. Die Frage, ob ein freier Eintritt für Gäste aus Lockdown-Gebieten verboten ist, beantwortete das Ordnungsamt Frankfurt mit Nein. Solange die geltende 2G+-Regelung, bei geimpfte und genesene Personen mit tagesaktuellem Test eingelassen werden, eingehalten wird, sei dies erlaubt.

Was letztendlich zur Löschung des Instagram-Posts geführt hat, und ob die geplante Aktion nach wie vor stattfinden wird, ist unklar. Der Karlson-Club war für einen Kommentar nicht zu erreichen. Gut angekommen scheint die Aktion aber nicht zu sein. Auf Twitter kommentierte ein Nutzer den Flyer mit den Worten „Da haben wir in Hessen auch schnell die Theater, Kinos zu!“ Auch das Ordnungsamt Frankfurt sagte auf Nachfrage, dass die Behörde zusammen mit der Polizei die Situation im Auge behalten wird. (vbu)

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