1. Startseite
  2. Frankfurt

Verschmutzung im Main: Hubschrauber kreist über Frankfurt

Erstellt:

Von: Alexander Gottschalk

Kommentare

Aus der Luft macht sich die Wasserschutzpolizei am Mittwoch (31. August) in Frankfurt ein Bild über einen möglichen Öl-Fleck im Main.

Update vom Mittwoch, 31. August, 15.57 Uhr: Der Hubschrauber-Einsatz über dem Main in Frankfurt ist beendet. Feststellen konnte die Wasserschutzpolizei im Westhafen einen rund 5000 Quadratmeter Meter großen Fleck (ein durchschnittliches Fußballfeld hat zirka 7000 Quadratmeter), der „wie Öl leicht schillerte und einen leichten Benzingeruch hatte“. Eine Gefahr ging laut der Behörde von dem unidentifizierten Stoff nicht aus - auch nicht für die Umwelt.

Woher die Verunreinigung kommt, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Untersuchungen hierzu dauern an. Der Problem-Fleck soll sich indes von allein auflösen: Wellenschlag und Bootsbetrieb würden ihn erfahrungsgemäß „zerfahren“, so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Eine Reinigung soll es deshalb nicht geben.

Mögliche Verschmutzung in Main: Hubschrauber kreist über Frankfurt

Erstmeldung vom Mittwoch, 31. August, 14.05 Uhr: Frankfurt - Ein Hubschrauber kreist am Mittwochmittag (31. August) über dem Westhafen in Frankfurt. Der Wasserschutzpolizei zufolge wurde dort eine Verschmutzung im Wasser des Mains ausgemacht, die „von der Optik her wie Öl anmutet“.

Um welchen Stoff es sich handelt, wie stark sich dieser bereits im Fluss ausgebreitet hat und wo er herkommt, werde nun untersucht. Im Laufe des Nachmittags sollen weitere Informationen folgen.

Polizeihubschrauber
Ein Polizeihubschrauber im Einsatz. (Symbolbild) © Silas Stein/dpa/Symbolbild

Frankfurt: Baden im Main auch wegen Verschmutzungen gefährlich

Übrigens: Verschmutzungen sind einer von vielen Gründen, warum man nicht in Frankfurt in den Main springen sollte. Baden im Fluss ist nämlich nicht nur aufgrund der Schifffahrt und der Fluten gefährlich, sondern auch wegen der Keimbelastung.

So können sich im Main auch Abwässer aus Kläranlagen oder von Regen eingeschwemmter Tierkot wiederfinden, wie die Behörden berichten. Sie raten von einem Badegang auch aus Hygienegründen ab. (ag)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion