Ein geöffneter Straßenatlas und eine Brille liegen auf dem Beifahrersitz eines Autos.
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In München landete ein 84-Jähriger aus Frankfurt nicht, dafür jedoch in Unterfranken. Sein Ziel war das aber nicht. (Symbolbild)

Katastrophal verfahren

Mann will von Frankfurt mit dem Auto in den Main-Kinzig-Kreis - Die Fahrt wird zu einer Odyssee

  • Svenja Wallocha
    vonSvenja Wallocha
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Mann aus Frankfurt verfährt sich katastrophal auf dem Weg in einen Ort im Main-Kinzig-Kreis. Das ist nicht das Ende einer Leidensgeschichte.

  • Ein Mann will von Frankfurt aus nach Nidderau (Main-Kinzig-Kreis) fahren.
  • Auf dem Weg verfährt er sich jedoch um satte 30 Kilometer.
  • Am Ende landet er in Unterfranken - dort bleibt er zudem noch stecken.

Alzenau/Frankfurt - Wer kennt es nicht? Man macht sich mit dem Auto auf den Weg zu einem unbekannten Ziel, nimmt ausversehen eine falsche Abzweigung und schon hat man sich gnadenlos verfahren. Navigationsgeräten sei dank, ist der richtige Weg schnell wieder gefunden. Manchmal hilft auch ein ortsansässiger Bürger weiter oder einfach ein wenig Glück.

Das hatte ein 84 Jahre alter Mann aus Frankfurt leider nicht. Seine Autofahrt entwickelte sich laut Polizei zu einer richtigen Odyssee. Er hat sich nicht nur so sehr verfahren, dass er 30 Kilometer von seinem eigentlichen Zielort landete, er blieb auch noch stecken und musste womöglich eine ganze Nacht lang in seinem Wagen ausharren, bis Hilfe kam.

Frankfurt: Mann macht sich auf den Weg nach Nidderau und landet in Unterfranken - Komplett verfahren

In Frankfurt war der 84-Jährige laut Angaben der Beamten der Polizeiinspektion Alzenau gestartet. Er war auf dem Weg in die Gemeinde Nidderau im Main-Kinzig-Kreis. Während seiner Autofahrt hat er sich jedoch massiv verfahren und ist schließlich in einem Wald in Unterfranken steckengeblieben.

„Er hatte sich vollständig festgefahren“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Redaktion. Es sei dem 84-Jährigen aufgrund der Büsche um das Fahrzeug außerdem nicht möglich gewesen, alleine auszusteigen. Eine Spaziergängerin entdeckte den hilflosen Mann, wie die Polizei am Donnerstag (23.07.2020) mitteilte. Womöglich musste der Autofahrer eine Nacht lang in seinem Wagen ausharren, weil er sich auch wegen eines gesundheitlichen Problems wohl nicht selbst helfen konnte. Genaueres wusste eine Polizeisprecherin allerdings nicht.

Frankfurt: Senior verfährt sich um 30 Kilometer und bleibt im Wald stecken - Nacht im Wagen verbracht

Der Mann war am Dienstag in Frankfurt losgefahren, aber erst am Mittwoch bei Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) - 30 Kilometer von Nidderau entfernt - auf dem eigentlich unbefahrbaren Waldweg gefunden worden. Wieso er dort landete, konnte bislang nicht geklärt werden. Der Senior kam in ein Krankenhaus. Schwer verletzt soll der Mann laut Polizei jedoch nicht sein. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand konnten die Beamten keine Angaben machen.

Ein anderes Problem dreht sich in Frankfurt ums Parken. Ob auf dem Gehweg, dem Radweg oder mitten auf der Straße: Falschparker in Frankfurt gehören an manchen Stellen schon zum Stadtbild. Doch dem ein oder anderen geht es auch an den Kragen. (red/svw)

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