Mann stirbt durch Stichverletzungen.
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In Frankfurt ist ein Mann durch Stichverletzungen gestorben. Die Polizei ermittelt in diesem Fall.

Attacke

Filmreife Festnahme: So schnappt die Polizei Frankfurt die Verdächtigen nach der Messerattacke

In Frankfurt stirbt ein Mann durch Stichverletzungen. Weil aufmerksame Zeugen die Täter beobachten, kann die Polizei schnell zugreifen.

Update vom Freitag, 31.12.2021, 12.00 Uhr: Die Polizei in Osnabrück hat jetzt neue Details zur Festnahme zweier Verdächtiger, im Falle des erstochen Mannes aus Frankfurt, veröffentlicht. In der Nacht zu Donnerstag (30.12.2021) stellte die Polizei die zwei Männer und zog sie aus dem fließenden Verkehr.

In einem Kreisverkehr in Georgsmarienhütte-Holzhausen gelang die Festnahme. Dabei hatten die Beamten die Verdächtigen mit ihren Autos eingekesselt. Ein 18- und 20-Jähriger wurden festgenommen. Der 18-Jährige erlitt während der Festnahme einen Kreislaufkollaps und wurde zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach der Festnahme durchsuchte die Polizei die Wohnung des Fahrzeughalters. Dabei stellten die Beamten Beweise sicher. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Frankfurt: Mann stirbt nach Messerangriff – Polizei nennt neue Ermittlungsdetails

Update vom Donnerstag, 30.12.2021, 17.00 Uhr: Im Fall des erstochenen Mannes in Frankfurt sind weitere Details zu den Tatverdächtigen bekannt geworden. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, handle es sich bei dem zweiten Tatverdächtigen um einen 18 Jahre alten Mann aus Osnabrück. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden dort gestellt und befinden sich aktuell in Polizeigewahrsam, so ein Sprecher der Polizei Frankfurt. Der 18-Jährige musste demnach medizinisch behandelt werden.

Derweil untersuchte die Polizei weiter den Tatort in Frankfurt. Nach Informationen der Bild suchten mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizeibeamte das Gebiet großräumig ab. Zudem sollen Spürhunde und eine Drohne im Einsatz gewesen sein.

Tödlicher Angriff in Frankfurt: Mann (25) bittet Passanten noch um Hilfe – später stirbt er

Update vom Donnerstag, 30.12.2021, 08.45 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, wies der 25-Jährige eine blutende Wunde im Oberkörperbereich auf. Im Rahmen der Tatortabsuche konnte eine Blutspur festgestellt werden, die zu einem nahegelegenen Kleingartengelände führte. Dort konnten in einem öffentlich zugänglichen Bereich eine Schreckschusswaffe und ein Rucksack aufgefunden werden. Durch Zeugen kam der Hinweis auf zwei Männer, die sich von dort eilig zu einem Auto mit Osnabrücker Kennzeichen begaben und davonfuhren.

Noch in der Nacht konnten im Halterumfeld zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Bei dem einen handelt es sich um einen 20-jährigen Mann aus dem Landkreis Osnabrück, bei der anderen Person stehen die Personalien noch nicht fest. Die Ermittlungen in der Sache, so auch zu den Tathintergründen, dauern zurzeit noch an.

Frankfurt: 25-Jähriger mit Stichverletzungen

Erstmeldung vom Donnerstag, 30.12.2021, 06:45 Uhr: Frankfurt - Am Mittwoch (29.12.2021) kam es gegen 21 Uhr im Frankfurter Stadtteil Heddernheim, in der Straße „an der Ringmauer“ zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 25-Jähriger schwer verletzt wurde. Der Rettungsdienst brachte die Person in ein nahegelegenes Krankenhaus, doch die Verletzungen waren so schwer, dass er noch in der Nacht zu Donnerstag starb.  Zuvor habe der verletzte Mann auf der Straße noch Passanten um Hilfe gebeten, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstagmorgen.

Frankfurt: Mann stirbt in Krankenhaus

Der Täter soll laut Augenzeugen vom Tatort geflüchtet sein. Die Kriminalpolizei hat den Tatort abgesichert, sicherte Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bereitschaftspolizei unterstützt die Ermittlungen und Spurensuche. Ebenso befragten sie die Anwohner um an Hinweise zu dem Täter zu gelangen. Angaben zu den Umständen der Tat und der Art der Verletzungen machte der Sprecher der Polizei zunächst nicht. Es wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

Erst kürzlich greift ein 24-Jähriger zwei Menschen in Frankfurt mit einem Messer* an. Dann wird er am Flughafen gestellt. Nun gibt es einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. (red) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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