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FSV Frankfurt muss wieder zittern

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Sie waren dem Klassenerhalt eigentlich schon so nah, nun aber müssen die Spieler des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt noch einmal um die Versetzung bangen.

Sie waren dem Klassenerhalt eigentlich schon so nah, nun aber müssen die Spieler des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt noch einmal um die Versetzung bangen. Weil sich die Bornheimer beim bereits als Absteiger feststehenden SV Röchling Völklingen kräftig blamierten und eine 1:2-Niederlage einstecken mussten, wird um den Klassenerhalt weiter gezittert. Bei noch zwei ausstehenden Spielen hat der Drittligaabsteiger nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz, den im Moment der KSV Hessen Kassel einnimmt, der sich zu Hause gegen Astoria Walldorf mit 2:1 durchsetzte und dem FSV bedrohlich nahe kommt.

Vor knapp 400 Zuschauern waren die Gastgeber kurz vor der Pause durch Hadji (42.) in Führung gegangen, die der eingewechselte Cem Kara in der 89. Minute ausgleichen konnte. Kaum war der Jubel der mitgereisten Frankfurter Anhänger verhallt, fiel allerdings der Siegtreffer für die Saarländer, den Birk in der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte. „Das darf nicht passieren“, erklärte ein fassungsloser FSV-Cheftrainer Alexander Conrad, der im Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Bundesliganachwuchs des SC Freiburg mit seiner Mannschaft unbedingt punkten muss, um nicht noch mehr unter Druck zu geraten. Zum Saisonfinale müssen die Bornheimer zu den Stuttgarter Kickers reisen.

Mit auf die Reise in die nächste Saison, sollte sie denn weiter durch die Viertklassigkeit führen, wird den FSV auch seinen Defensivspieler Jesse Sierck mitnehmen. Der langjährige Zweitligist verlängerte vor der Begegnung in Völklingen den auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr. „Mit der Verlängerung von Jesses Vertrag verfolgen wir weiter unseren Plan, den eingespielten Kader, der in der Rückrunde seine Stärken gezeigt hat, so gut als möglich zusammen zu halten“, sagte Michael Görner, der Präsident des FSV Frankfurt. Zuvor hatten bereits Conrad und Torjäger Vito Plut ihre Verträge verlängert.

(mh)

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