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Wegen einer lebensgefährlichen Attacke mit Schwefelsäure muss sich ein Mann vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. (Symbolbild)

Gerichtsprozess

Nach Attacke mit Schwefelsäure – Täter soll in Psychiatrie 

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Wegen einer lebensgefährlichen Attacke mit Schwefelsäure muss sich ein Mann vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Nun steht seine Strafe fest. 

Frankfurt – Nach einer lebensgefährlichen Attacke mit Schwefelsäure auf einen Verkäufer steht ein 46 Jahre alter Mann vor dem Frankfurter Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag und schwere Körperverletzung vor. Darüber hinaus soll das Gericht einen Antrag der Staatsanwaltschaft verhandelt, der eine Einweisung in die Psychiatrie vorsieht. 

Frankfurt: Attacke mit Schwefelsäure 

Der 46 Jahre alte Mann soll im März dieses Jahres in ein Ladengeschäft für Gärtnereibedarf in Bad Homburg gegangen sein. Der Beschuldigte soll mit einem Apfelweinglas, in dem sich die Säure befand, in den Laden gekommen und sie dem überraschten Verkäufer über den Kopf geschüttet haben. 

Attacke mit Schwefelsäure: Opfer hätte sterben können 

Das Opfer erlitt erhebliche Verätzungen und musste den Verlust eines Ohres hinnehmen. Zehn Prozent seiner Haut seien beeinträchtigt worden, wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen mitteilte. Wäre die Säure in den Mund des Mannes geraten, hätte er sterben können. Deshalb geht die Anklage von versuchtem Totschlag und schwerer Körperverletzung aus. Unmittelbar nach seiner Festnahme legte der Täter ein Geständnis ab. 

marv mit dpa 

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