Der Brand in einem Bürokomplex in Frankfurt-Niederrad, in dem unter anderem Nintendo beherbergt ist, löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.
+
Der Brand in einem Bürokomplex in Frankfurt-Niederrad, in dem unter anderem Nintendo beherbergt ist, löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.

Gebäude evakuiert

Brand in Büro-Hochhaus in Frankfurt: Großeinsatz der Feuerwehr

  • Isabel Wetzel
    vonIsabel Wetzel
    schließen

Der Brand in einem Bürogebäude in Frankfurt Niederrad hat einen Großeinsatz der Feuerwehr Frankfurt ausgelöst. Der Komplex beherbergt unter anderem auch den Hauptsitz der Firma Nintendo.

  • Ein Brand entsteht in einem Büro-Hochhaus in Frankfurt-Niederrad.
  • Die Feuerwehr Frankfurt ist im Großeinsatz. 
  • Der Bürokomplex beheimatet namhafte Firmen, unter anderem den Hauptsitz von Nintendo Europe.

Frankfurt – Im Frankfurter Stadtteil Niederrad kam es am Dienstagvormittag (16.06.2020) gegen 10.30 Uhr zu einem Brand in einem Bürogebäude in der Herriotstraße. Die Feuerwehr Frankfurt wurde durch die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes alarmiert. Wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilt, stellten die Einsatzkräfte, als sie in der Bürostadt Niederrad eintrafen, starken Rauch im 1. Obergeschoss des Hochhauses fest.

Da viele Menschen in dem Bürogebäude arbeiten und damit auch potentiell viele Leben in Gefahr sind, wenn sich der Brand schnell ausbreiten sollte, orderte die Feuerwehr weitere Kräfte nach. Damit war schnell ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. 

Brand in einem Bürokomplex in Frankfurt – Feuerwehr im Großeinsatz

Parallel zu der ausgelösten Brandmeldeanlage schaltete sich außerdem der Räumungsalarm des Gebäudes ein. Nach Angaben der Feuerwehr Frankfurt mussten etwa 100 Personen das Büro-Hochhaus während der Evakuierung verlassen. 

Die Feuerwehr ist zufrieden mit dem Ablauf der Evakuierung: „Die Räumung verlief sehr ruhig und geordnet ab. Auf den Sammelplätzen wurde Abstand gehalten und selbst in dieser Situation wurde, im Hinblick auf Covid-19, umsichtig gehandelt.“

Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand in einer Teeküche im 1. Stock des Hochhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr Frankfurt konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Die Sprinkleranlage im Gebäude unterstützte die Einsatzkräfte bei der Eindämmung des Feuers.

Brand in Frankfurt: Hauptsitz der Firma Nintendo Europe im Komplex

Bei dem 18-stöckigen Büro-Hochhaus handelt es sich um einen größeren Bürokomplex, der unter anderem auch den Hauptsitz der Firma Nintendo Europe beherbergt. Die Herriotstraße in Frankfurt-Niederrad war über die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. 

Die 100 Menschen, die in dem Hochhaus arbeiten, konnten nach dem Brand nicht in ihre Büros zurückkehren. Die Feuerwehr Frankfurt erklärt in einer Pressemitteilung: „Nach dem Brand konnten die sicherheitstechnischen Einrichtungen des Gebäudes nicht vollständig wieder in Betrieb genommen werden, sodass der Bürobetrieb, in Absprache mit dem Betreiber, vorerst eingestellt wurde.“

Verletzt wurde bei dem Brand in dem Büro-Hochhaus in Frankfurt niemand. Eine Person musste vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt werden. Zu dem entstandenen Sachschaden und der Brandursache können zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Brand in Bürogebäude in Niederrad: Feuerwehr Frankfurt im Einsatz

Erst am Wochenende war die Feuerwehr Frankfurt zu einem größeren Brand nach Sindlingen alarmiert worden. Hier standen auf einem Feld circa 30 Heuballen in Flammen. War hier ein Feuerteufel am Werk? Bei einem weiteren Feuer an der Agentur für Arbeit in Frankfurt geht die Polizei von einem Brandanschlag aus.

Im April musste die Feuerwehr ein Studentenwohnheim im Frankfurter Gallusviertel evakuieren. Ein Gitterwagen stand dort vor einem Supermarkt und brannte lichterloh.

In der JVA Frankfurt-Preungesheim ist in einer Zelle ein Feuer* ausgebrochen. Dabei wurde ein Hägtling schwer verletzt.

Ein Brand in einem Parkhaus in Frankfurt Nordend* löst einen Großeinsatz der Feuerwehr Frankfurt aus. Die Polizei ermittelt.

*fnp ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks

iwe

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion