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Autofahrerin kollabiert mitten in Frankfurt: Zufall rettet 57-Jährige

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Am Dienstagabend klappt in Frankfurt eine Frau am Steuer ihres Wagens zusammen. Uniformierte Helfer verhindern Schlimmeres.

Frankfurt - Ein glücklicher Zufall hat einer Frau in Frankfurt* womöglich das Leben gerettet. Am Dienstagabend (12.04.2022) gegen 17.25 Uhr sei die 57-Jährige am Steuer ihres Autos kollabiert und im Nordend gegen einen Begrenzungspfosten gefahren, berichtete die Frankfurter Polizei. In diesem Moment sei eine Streife der Wachpolizei am Unglücksort vorbeigekommen.

Die Einsatzkräfte eilten sofort zu dem Fahrzeug. Die verunglückte Frau war laut Polizei nicht mehr ansprechbar, die Türen ihres Wagens seien geschlossen gewesen. Mit einem Nothammer schlugen die uniformierten Ersthelfer also kurzerhand die hintere Seitenscheibe ein. Danach hätten sie eine Blockade der Atemwege des Unfallopfers verhindert, hieß es.

„Gute Arbeit“: Lob für Hilfsaktion der Frankfurter Polizei

Kurz nach dem Vorfall übergaben die Wachpolizisten die 57-Jährige in die Hände des Notarztes. Die Frau kam ins Krankenhaus, wo sie zur stationären Behandlung blieb. Auch die Schnittverletzungen, die sich eine Ordnungshüterin bei der Rettungsaktion zugezogen hatte, mussten medizinisch versorgt werden.

Mit einem Nothammer schlägt eine Wachpolizistin in Frankfurt die Scheibe eines Autos ein. Eine Insassin braucht Hilfe. (Symbolbild)
Mit einem Nothammer schlägt eine Wachpolizistin in Frankfurt die Scheibe eines Autos ein. Eine Insassin braucht Hilfe. (Symbolbild) © Carsten Jacobs/imago-images

In den Sozialen Medien drückten die User ihre große Anerkennung für den Einsatz der Polizeikräfte aus. Neben vielen Likes und Herzen hagelte es auch lobende Kommentare. „Die Polizei zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ oder schlicht „Gute Arbeit“ hieß es dort beispielsweise.

Polizei Frankfurt: Nicht die erste Hilfsaktion, die Wellen schlägt

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Polizisten aus der Mainmetropole als engagierte Helfer hervortaten. Große Begeisterung löste im März beispielsweise der spontane Einsatz der Frankfurter Beamten für eine Mutter aus der Ukraine aus. Damals löste man geradezu eine Spendenwelle aus. (red/ag) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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