Störung beim RMV in Frankfurt: Wegen eines Notarzteinsatzes kommt es auf vielen Linien zu Ausfällen und Verspätungen. (Symbolbild)
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Störung beim RMV in Frankfurt: Wegen eines Notarzteinsatzes kommt es auf vielen Linien zu Ausfällen und Verspätungen. (Symbolbild)

Verkehrsstörung

Frankfurt: Notarzteinsatz bremst Bahnen aus

  • Tobias Möllers
    vonTobias Möllers
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Wegen eines Notarzteinsatzes in Frankfurt kam es zu mehreren Teilausfällen, Umleitungen und Verspätungen im Netz der Deutschen Bahn.

  • Frankfurt: Notarzteinsatz sorgte für Behinderungen im Regionalverkehr
  • Regionalbahnen verkehrten verkürzt oder werden umgeleitet
  • Deutsche Bahn richtete Ersatzverkehr ein - Die Störung war am Abend beendet

Update vom Dienstag, 12.05.2020, 18.01 Uhr: Wie der RMV auf Twitter nun mitteilte, ist die Störung bei der S6 sowie den Regionalbahnen RE30, RB 34, RB40, RB41, RE98 und RE99 beendet. Es kann jedoch noch zu Folgeverspätungen und einzelnen Ausfällen kommen. Zu der Störung kam es aufgrund eines Notarzteinsatzes im Bereich "Frankfurt Westbahnhof".

Frankfurt: Notarzteinsatz bremst Bahnen aus

Erstmeldung vom Dienstag, 12.05.2020: Frankfurt - Wegen des Notarzteinsatzes im Bereich „Frankfurt Westbahnhof“ verkehren die Bahnen der Linie S6 nur zwischen Friedberg und „Frankfurt-Frankfurter Berg“.

Die Züge der Linien RE 30 und RB 40/41 werden über „Hanau Hauptbahnhof“ umgeleitet, Züge der RB 34 wenden vorzeitig in Bad Vilbel.

Notarzteinsatz in Frankfurt sorgt für Störungen im Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn hat einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ Südseite und Bad Vilbel eingerichtet mit Halt am Frankfurter Westbahnhof.

Nach Angaben der Bundespolizei ist der Auslöser des Notarzteinsatzes und  der aktuellen Störungen im Regionalverkehr in Frankfurt wahrscheinlich ein Suizid. Demnach soll sich eine Person vor einen Güterzug bei Ginnheim geworfen haben.

Immer wieder kommt es zu Verspätungen durch Störungen bei der S-Bahn des RMV. Nach dem schlimmen Unfall an einem Bahnübergang machen die Nieder Druck auf Bahn und Politik. Die Bahnschranke an der Oeserstraße in Frankfurt soll einer Unterführung weichen.

Ein Schienenring um die Stadt Frankfurt soll Züge und Bahnhöfe in der Innenstadt entlasten* und die Reisezeiten für Fahrgäste verkürzen. Eine Ost-Umgehung soll jetzt auf ihre Machbarkeit geprüft werden. Es gibt zwei Vorschläge. Der Bund will außerdem die Bahnstrecken in Frankfurt entlasten, deshalb sollen weniger Güterzüge durch die Stadt fahren. Die Anwohner dürfte das freuen. *fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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