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Neue Wasservögel im Zoo: Bedrohte Gänse- und Entenrassen nach Frankfurt gezogen

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Von: Niklas Hecht

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Neuzugänge im Frankfurter Zoo: Deutsche Pekingenten.
Neuzugänge im Frankfurter Zoo: Deutsche Pekingenten. © Zoo Frankfurt

In den Frankfurter Zoo ziehen neue Wasservögel ein. Alle Arten, darunter die Deutsche Pekingente, die Pommernente und die Emdener Gans, gelten als gefährdet.

Frankfurt - Auf dem Großen Weiher im Frankfurter Zoo kehrt wieder mehr Leben ein: In der vergangenen Woche sind siebzehn neue Wasservögel in den Tierpark eingezogen. Heimisch, gefiedert und bedroht seien die Neuzugänge, die ab sofort am Weiher und auf der Stelzvogelwiese gegenüber den Giraffen zu sehen sind, schrieb der Zoo in einer Pressemitteilung.

Neben der Deutschen Pekingente zieht auch die Pommernente und die Emdener Gans in den Tierpark in Frankfurt ein. Mit der Anschaffung der neuen Wasservögel möchte der Zoo insbesondere auf die Gefährdung einheimischer Tierarten aufmerksam machen. „Die Pommernente gilt in der Roten Liste einheimischer Geflügelrassen als gefährdet, Emdener Gans und Deutsche Pekingente werden auf dieser sogar als stark gefährdet geführt“, zitierte der Zoo in seiner Pressemitteilung die Frankfurter Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Dr. Ina Hartwig.

Zoo in Frankfurt: Deutsche Pekingenten teilen sich Gehege mit Kranichen und Hirschen

Wie die Zoodirektorin Dr. Christina Geiger bekannt gab, stammen die Enten und Gänse nicht aus einem anderen Tierpark, sondern wurden dem Zoo von privaten Züchtern aus der Region geschenkt. Mehrere Vereine, die sich für den Erhalt gefährdeter Nutzgeflügelrassen einsetzen, unterstützten den Frankfurter Tierpark bei der Vermittlung der Tiere.

Während die vier Pommernenten und die drei Emdener Gänse nun mit den Rosapelikanen auf dem Großen Weiher zusammenlebten, teilten sich die zehn Deutschen Pekingenten eine Anlage mit den Mandschurenkranichen sowie jeweils einem Chinesischen Muntjak und einem Schopfhirsch-Weibchen, das ebenfalls neu im Frankfurter Zoo ist, schrieb der Tierpark in der Mitteilung weiter. (Niklas Hecht)

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