Ein Blaulicht auf einem Polizeiwagen.
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In Frankfurt ermittelt die Polizei nach einem Angriff in einer Imbissbude. (Symbolfoto)

Gewaltverbrechen

Mann greift Imbissbesitzer brutal an – und macht der Polizei die Fahndung leicht

  • Vincent Büssow
    VonVincent Büssow
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In Frankfurt greift ein Mann den Besitzer eines Imbisses aus dem nichts an. Sein Verhalten danach macht der Polizei ihre Arbeit leicht.

Frankfurt – Ein Mann hat den Besitzer eines Imbisses brutal angegriffen und verletzt. Am Montag (09.08.2021) verließ der mutmaßliche Täter laut Angaben der Polizei das nigerianische Generalkonsulat Frankfurt, und suchte gegen 11 Uhr einen Imbiss in der Weißfrauenstraße auf, um etwas zu trinken. Plötzlich griff er jedoch den Besitzer des Betriebs an, wobei er mehrere Küchengeräte nutzte, wie die Polizei meldete.

Der Angreifer ging in die Küche des Imbisses und griff den 57-jährigen Ladenbesitzer mit einem leeren Kochtopf an. Anschließend nahm er den Rost des dort befindlichen Gasherdes an sich und schlug auch damit auf das Opfer ein. Eine Mitarbeiterin eilte dem Betroffenen zu Hilfe, woraufhin der Täter von dem Inhaber abließ und die Flucht ergriff. Sein Verhalten danach lässt einige Fragen offen.

Polizei Frankfurt nimmt Mann nach brutalem Angriff fest

Nach der Gewalttat ging der 36-Jährige offenbar zurück in das Konsulat in Frankfurt, als wäre nichts gewesen. Die dortigen Mitarbeiter wurden jedoch über den Vorfall alarmiert und riefen die Polizei, die den Mann schließlich festnahm. Dieser muss sich nun vor Gericht verantworten, während der 57-jährige Imbissbesitzer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Nachdem ein Jugendlicher in einem ICE randaliert hatte, empfing ihn die Polizei am Hauptbahnhof Frankfurt. (vbu)

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