Ein Supermarkt von innen. Zu sehen ist die Obst- und Gemüseauslage. (Symbolbildsammlung)
+
Ein Supermarkt im Gallus in Frankfurt hat offenbar auch Bedrohliches im Sortiment. (Symbolbild)

Frankfurt-Gallus

Mann dreht in Supermarkt durch - Mitarbeiter ruft die Polizei

  • Matthis Pechtold
    vonMatthis Pechtold
    schließen

In Frankfurt bedroht ein Mann in einem Supermarkt im Gallus Kunden und Angestellte. Die alarmierten Polizisten rechnen zunächst mit einem gezogenen Messer.

Frankfurt - Ein 43-jähriger Mann hat in einem Supermarkt in Frankfurt-Gallus mehrere Kunden und Mitarbeiter bedroht. Polizisten stellten sich nach einem Notruf auf ein gezogenes Messer ein, tatsächlich verlieht der Mann seinen Drohungen Nachdruck mit einem Gegenstand aus dem Sortiment des Supermarkts, so die Polizei.

Das Messer wollte ein Mitarbeiter gesehen haben, der am Samstagmorgen (06.02.2021) gegen 09.30 Uhr die Polizei Frankfurt alarmierte. Ein Mann bedrohe Mitarbeiter und Kunden damit und weigere sich, den Laden in der Mainzer Landstraße zu verlassen, so der Mitarbeiter. Vor Ort konnten die Beamten die Situation entschärfen und den Mann in Gewahrsam nehmen. Das vermeintliche Messer entpuppte sich als Plastik-Gegenstand aus der Blumen- und Pflanzenabteilung, wie die Polizei berichtet.

Frankfurt: Mann dreht im Supermarkt durch – Polizei nimmt ihn fest

Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt. Vor rund zwei Wochen (26.01.2021) war es tatsächlich ein Messer, mit dem ein 42-Jähriger am Hauptbahnhof Frankfurt vier Menschen zum Teil schwer verletzt hat. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter noch am Tatort fest. (Matthis Pechtold)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion