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Frankfurt: Vandalismus an Leih-E-Scootern. Die geborgenen E-Scooter waren mit Schlamm und Algen bedeckt. 

Randale am Main 

E-Scooter landet in Main - jetzt reagieren Anbieter 

In Frankfurt wurden mehrere E-Scooter und ein Leihrad aus dem Main gefischt. Die Anbieter von E-Scootern ziehen jetzt Konsequenzen. 

Frankfurt - Vandalismus in der Mainmetropole: Mehrere E-Scooter mussten am Donnerstag (19.9.2019) aus dem Main in Frankfurt gefischt werden. Ein Mitarbeiter eines Verleih-Unternehmens barg die elektrischen Tretroller vom Grund des Flusses. Die E-Scooter waren bei der Bergung mit Schlamm und Algen bedeckt. 

Insgesamt hat er am Morgen vier elektrische Tretroller und ein Leihrad aus dem Main auf die Kaimauer ziehen können. Allerdings geht der Mitarbeiter, der weder den Namen seiner Firma noch den eigenen Namen preisgeben wollte, davon aus, dass noch mehr E-Scooter im Fluss in Frankfurt liegen. 

Welche Bilanz die Anbieter Tier und Lime noch im Juli zogen, können Sie hier lesen.

Frankfurt: Ausmaß des Problems mit "entsorgten" E-Scootern nicht klar

Das Verkehrsdezernat erklärte, dass noch kein Zahlen zu diesem Problem bekannt seien. Die Anbieter ziehen nun jedoch Konsequenzen. 

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So hat ein Anbieter angekündigt, alleine schon aufgrund des nicht bekannten Ausmaßes des Problems seinen Kunden das Parken am Main nicht mehr zu gestatten

Damit soll verhindert werden, dass die E-Scooter in den Fluss geworfen werden. Unter den insgesamt vier aktiven Anbietern von Leih-E-Scootern befindet sich das Unternehmen Tier. Ein Sprecher teilte nun mit, dass zum Beispiel auf Brücken Parkverbotszonen eingerichtet worden seien, damit die Roller nicht von dort einfach in den Fluss geworfen würden. Ganz verhindern lasse sich dies aber natürlich dennoch nicht. Dennoch handele es sich hierbei um Einzelfälle. 

Frankfurt: Vandalismus an Leih-E-Scootern. Die geborgenen E-Scooter waren mit Schlamm und Algen bedeckt. 

E-Scooter gehören mittlerweile schon zu Frankfurt. 

Stadt Frankfurt reagiert: "Wir nehmen das Thema Vandalismus sehr ernst"

Für das Unternehmen Tier ist es ein krimineller Akt, wenn ein Scooter in einen Fluss geworfen werde. Hinzu kämen mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt. Das Unternehmen Lime gab an, eng mit den Behörden zusammen zu arbeiten. In einer Mitteilung hieß es: "Wir nehmen das Thema Vandalismus sehr ernst und verurteilen alle Vorfälle aufs schärfste".

Wer einen E-Scooter nutzen will, sollte sich vorher gut informieren.

 at

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