Die Computer-Darstellung zeigt das geplante, neue Rebstockbad. Der Neubau, mit dem in Frankfurt Ende 2022 begonnen werden soll, setzt sich aus mehreren einzelnen Gebäuden zusammen, dessen Dächer teilweise begrünt sind.
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Blick in die Zukunft: So soll der Neubau des Rebstockbads in Frankfurt aussehen. (Digitale Visualisierung)

Vertrag mit Architekten unterzeichnet

Neues Rebstockbad: So sehen die konkreten Pläne aus

  • Matthis Pechtold
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Ab Mai 2021 soll das Rebstockbad in Frankfurt abgerissen werden. Die Pläne für den Neubau lesen sich spektakulär – entsprechend lang werden die Arbeiten dauern.

Frankfurt – Die Planungen für den Neubau des Rebstockbads in Frankfurt* haben offiziell begonnen. Am Donnerstag (25.02.2021) wurde der Vertrag mit dem beteiligten Architekten Ralf Böker unterzeichnet. Frankfurts Sportdezernent Markus Frank (CDU) kündigte den Neubau bereits November vergangenen Jahres mit markigen Worten an: Ein „Leuchtturm in der Bäderlandschaft Deutschlands“ solle im Rebstockpark im Stadteil Bockenheim entstehen.

Die Erwartungen sind vermutlich hoch, denn das noch stehende Rebstockbad galt bei seiner Eröffnung 1982 als spektakulär. Der Zahn der Zeit setzte dem größten Schwimmbad in Frankfurt über die Jahre allerdings stark zu. Defekte zwangen die Stadt kraft der Betreiberfirma BäderBetriebe Frankfurt GmbH in den vergangenen Jahren immer wieder, das Bad zwischenzeitlich zu schließen. Ende April 2021 soll das Rebstockbad dann endgültig schließen* und ab Mai abgerissen werden – und Platz machen für seinen Neubau. Der Baubeginn sei für Ende 2022 geplant sagte Frank am Donnerstag (25.02.2021) auf einer Pressekonferenz.

Neubau des Rebstockbads in Frankfurt: Drei Rutschen und eine große Sauna

Ist das Rebstockbad bisher ein einzelnes, großes Gebäude, soll sich der Neubau des Schwimmbads aus einem Ensemble einzelner Gebäudeteile zusammensetzen. Diese sollen teilweise auf dem Dach und an der Fassade begrünt werden. Auf insgesamt 18.000 Quadratmetern sollen Leistungssportlern wie Freizeitplanschern mehr als 2000 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung stehen. Außerdem ist ein großzügiger Saunabereich im ersten Stock mit Blick auf den Rebstockpark geplant. Ebenfalls soll der Außenbereich ansprechender gestaltet werden.

Die Aussicht auf drei Wasserrutschen, ein Wellenbecken und ein Strömungskanal dürfte besonders bei Kindern für Vorfreude sorgen. Einziger Wermutstropfen: Es wird mehrere Jahre dauern, bis der knapp 90 Millionen Euro teure Neubau fertig ist: Planmäßig Ende 2025 soll das Bad eröffnet werden. (Matthis Pechtold mit Recherchen von Oliver Teutsch) *fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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