Im Sommer 2021 räumen Mitarbeiter der Frankfurter Stadtpolizei den Friedberger Platz wegen der Missachtung der Corona-Abstandsregeln. (Archivbild)
+
Im Sommer 2021 räumen Mitarbeiter der Frankfurter Stadtpolizei den Friedberger Platz wegen der Missachtung der Corona-Abstandsregeln. (Archivbild)

Corona-Pandemie

Wilde Partys im Nordend eskalieren regelmäßig: Stadt will reagieren

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
    schließen

Die Partys auf dem Friedberger Platz in Frankfurt sind zuletzt immer wieder eskaliert. Das will die Stadt künftig verhinden.

Frankfurt – Mit den Partys auf Plätzen im Nordend in Frankfurt hat sich der Ausschuss für Recht und Wirtschaft der Stadtverordneten am Dienstagabend (11.01.2022) beschäftigt. Anlass war die Forderung der Sprecherin Luisenplatz, Silke Jungfleisch, die Corona-Regeln und andere Vorgaben zu kontrollieren, wenn die Partys im Frühjahr wieder losgehen.

Ohne politische Vorgaben sei für die Anwohner, die sich regelmäßig über Krach und Müll bei den Open-Air-Partys beklagen, keine Besserung in Sicht, sagte die Stadtverordnete Veronica Fabricius (CDU). Sie schlug eine Sperrstunde vor, zu der Müllwagen der FES auf den Platz fahren und mit der Reinigung beginnen. Dann werde es derart ungemütlich, dass sich die Party schnell auflöse.

Frankfurt: Dezernentin Wüst fordert wegen Partys im Nordend zum Runden Tisch auf

Jungfleisch forderte, die Inhaberinnen und Inhaber von Kneipen, Kiosken und Läden in der Umgebung in die Gespräche zur Zukunft am Luisenplatz einzubeziehen. Mit den Geschäftsleuten halte sie Kontakt, antwortete die Dezernentin für Wirtschaft und Recht, Stephanie Wüst (FDP). Sie sollen sich am Runden Tisch beteiligen, der demnächst seine Arbeit aufnehmen werde. Seit Beginn der Corona-Krise haben die Klagen über wilde Feiern auf Plätzen im Nordend zugenommen. (Georg Leppert)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare