Katharina Waschbüsch (31) steht am schneeweißen Geländer der renovierten Terrasse, vor ihr liegt der Schwedlersee. Für ist es der Schönste Ort, an dem man eine Gastronomie eröffnen kann.
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Katharina Waschbüsch (31) steht am schneeweißen Geländer der renovierten Terrasse, vor ihr liegt der Schwedlersee. Für ist es der Schönste Ort, an dem man eine Gastronomie eröffnen kann.

Bootshaus mit Holzterrasse

Neues Restaurant am Schwedlersee im Ostend eröffnet: Das Konzept überrascht

  • vonSabine Schramek
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Moderne hessische Gastronomie – damit will Katharina Waschb��sch Gäste in ihr neues Lokal locken. Sie hat aber noch ein anderes Argument auf ihrer Seite: Eine der besten Locations Frankfurts.

  • Am Schwedlersee im Ostend eröffnet ein neues Restaurant.
  • Das Konzept der Gastronomin für die Gaststätte in Frankfurt überrascht.
  • Sie ist begeistert von dem Standort direkt am Wasser.

Frankfurt – Katharina Waschbüsch (31) ist ein Energiebündel voller guter Laune und schneeweißem Lächeln, auch wenn sie kaum zum Schlafen kommt. Corona zum Trotz werkelt sie seit März an der schwimmenden Holzterrasse direkt am idyllischen Schwedlersee, damit sie ab Freitag, 14. August, feine hessische Speisen und Getränke auf den Holzplanken servieren kann.

„Bürgerliche Küche mit modernem Touch in wunderbaren Farben“ verspricht die Gastronomin, die nach zwei Jahren Elternzeit wieder neu durchstartet. Davor hat sie in einer Großgastronomie in Hanau gearbeitet und regelmäßig Tanzveranstaltungen beim Sparta Schwimmclub organisiert. „Diese Location direkt am Wasser ist der schönste Ort für Gastronomie, den ich mir vorstellen kann“, sagt Katharina Waschbüsch und blickt über das schneeweißen Holzgeländer auf das Wasser.

Frankfurt: Kaum Badegäste am Schwedlersee durch Corona-Auflagen

Ein Graureiher fliegt immer wieder über die lachenden und planschenden Kinder im 24 Grad warmen grünen Wasser. Er landet entweder im Schilfufer oder auf einem der vielen Bäume, die den 9500 Quadratmeter großen See umsäumen. Idylle pur inmitten des Gewerbegebietes im Ostend. Seit 100 Jahren gehört der Schwedlersee als Vereinsbad dem Ersten Frankfurter Schwimmclub von 1891 e.V. Zuerst als Clubbad, jetzt als Vereinsbad.

„Momentan ist hier das Jugendcamp des Vereins“, so der Vorsitzende Michael Ulmer. „Mit strikten Corona-Auflagen und deshalb in diesem Jahr mit 20 statt 40 Kindern pro Woche, die sich hier von 8 Uhr bis 16.30 Uhr tummeln. Im See baden dürfen nur Vereinsmitglieder.“

Frankfurt: Bootshaus wurde komplett renoviert – Eröffnung am 14. August am Schwedlersee

Den Blick auf ihn genießen, dürfen alle in der Gastronomie. Vor allem abends kommen Romantiker, um die Ruhe und Natur zu genießen. In den vergangenen fünf Monaten wurde das historische Bootshaus komplett renoviert. Es wurde von unten im Wasser neu abgestützt, neue Wasserleitungen verlegt, die Elektrik neu verlegt, die Gebäude frisch in weiß und rot gestrichen, ein neues Podest gebaut und neue Holzplanken auf dem langen Terrassenboden verlegt. „Das Material hat zum großen Teil der Verein zur Verfügung gestellt und wir die Manpower“, erzählt Waschbüsch strahlend. „Die ganze Familie und Freunde sind mit dabei. Zusammen sind wir so um die 25 Leute - inklusive meines Freundes.“

Wenn sie das Lokal am 14. August öffnet, macht die Familie gemeinsam weiter. Mit einem Koch, einer Küchenhilfe und abwechselnd vier bis fünf Leuten im Service. „Lavazza- und Cocktailkurse haben die jungen Familienmitglieder schon gemacht“, erzählt sie stolz. Die Bar ist neu, die Kühlschränke, Kaffeemaschine und Zapfanlange glitzern in der Sonne. Ein Teil des Open-Air-Lokals ist überdacht, ein Teil unter freiem Himmel.

Frankfurt: Schwedlersee seit Juli für Vereinsmitglieder offen

Zum Grillen, Chillen und Genießen ist ausreichend Platz. Blumenkästen mit weißen Petunien und roten Geranien fügen sich nahtlos ein. Auch exotische Pflanzen schmücken die Terrasse. „Die Bananenstaude hat mir meine Mutti aus ihrem Garten geschenkt. Sie ist mein Maskottchen“, strahlt Waschbüsch. „Dort wachsen die Bananenstauden in der Erde. Hier im Kübel und die Mutterpflanze trägt sogar schon kleine Bananen“, ist sie stolz. Ein bisschen aufgeregt sind die Pächterin und der Verpächter durchaus. „Corona hat vieles verändert und ausgebremst. Der See ist seit dem 1. Juli für Vereinsmitglieder wieder offen und wir sind froh, dass unser Hygienekonzept funktioniert“, so Ulmer.

Der Verein hat im letzten Jahr 70.000 Euro in die Anlage rund um den See investiert. „Es war ein Kraftakt“, sagt er. Die Hauptsaison geht bis Ende September - wenn das Wetter mitspielt. Waschbüsch sieht es positiv. „Es ist so schön hier, da kann bestimmt niemand widerstehen. Zum Erholen oder zum Feiern.“ Über dem See tanzen blaue Libellen mit Schmetterlingen über den badenden Kindern um die Wette. Der Fischreiher breitet seine Schwingen aus und schwebt quer über das Wasser auf eine hohe Silberweide, um von dort aus Ausschau nach Fischen zu halten. (Von Sabine Schramek)

Wer die japanische Küche lieber mag, den könnte das „Muku“ in Sachsenhausen interessieren.

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