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Rettung in letzter Sekunde: Männer ziehen Betrunkenen aus der Nidda

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Von: Monja Stolz

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Frankfurt: Fast wäre ein betrunkener Mann in dem Fluss Nidda ertrunken.
Frankfurt: Fast wäre ein betrunkener Mann in dem Fluss Nidda ertrunken. © Joerg Hackemann/IMAGO

Ein Betrunkener fällt in Frankfurt in die Nidda und treibt ab. Zwei junge Männer retten ihn buchstäblich in letzter Sekunde.

Frankfurt – Offenbar betrunken ist ein 23-jähriger Mann am Mittwochnachmittag (23.02.2022) in die Nidda gerutscht. Im Bereich des Solmsparks retteten ihn zwei junge Männer im gleichen Alter, berichtet die Polizei Frankfurt.

Bevor der Betrunkene in dem Fluss landete, lag er laut Zeugenberichten zuvor an der Böschung am östlichen Niddaufer. Dass er zu viel getrunken hatte, soll offen merklich gewesen sein: Er schrie herum und übergab sich mehrfach. Kurz darauf rutschte er ins Wasser und trieb ab.

Ein 22 und ein 23 Jahre alter Mann retteten den Betrunkenen etwa 200 Meter flussabwärts, kurz vor dem „blauen Steg“, aus dem Wasser. Dafür stiegen sie selbst in den Fluss, wo sie den Mann, der zu ertrinken drohte, erfassten und an das Niddaufer zogen. Der 23-Jährige war ansprechbar.

Drama in der Nidda in Frankfurt: Rettung in letzter Sekunde

Ein Rettungsdienst brachte den betrunkenen Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Es bestand keine akute Lebensgefahr, was der Rettung in letzter Sekunde der beiden jungen Männer zu verdanken ist. Der Abgetriebene hätte sich nach Angaben der Rettungskräfte nicht länger über Wasser halten können. Außerdem hätte es weiter flussabwärts keine geeignete Einstiegsmöglichkeit für eine Rettung gegeben.

Den beiden Rettern gehe es den Umständen entsprechend gut, so die Polizei. Sie wurden selbst medizinisch versorgt und durch eine Streife nach Hause gefahren.

Im vergangenen Jahr fand die Polizei an der Nidda in Frankfurt eine Reisetasche mit gruseligem Inhalt. (Monja Stolz)

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