Die Wolkenkratzer Frankfurts bilden die eindrucksvollste Skyline Deutschlands.
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Die Wolkenkratzer Frankfurts bilden die eindrucksvollste Skyline Deutschlands.

Frankfurt – nicht nur Wolkenkratzer

Die Sehenswürdigkeiten in Frankfurt: Was man unbedingt gesehen haben sollte

Frankfurt am Main hat weit mehr zu bieten als nur Wolkenkratzer. Auch der Römer, der Palmengarten und viele weitere Sehenswürdigkeiten sind einen Besuch wert.

  • Nach Berlin, München und Hamburg belegt Frankfurt am Main den vierten Platz der meistbesuchten Städte Deutschlands.
  • Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist die Skyline mit über 35 Hochhäusern.
  • Weitere Touristenmagneten in Frankfurt sind das Rathaus Römer, das Städel Museum und der Palmengarten.

Frankfurt - Mit über zehn Millionen Übernachtungen pro Jahr ist Frankfurt am Main die am viertmeisten besuchte Stadt Deutschlands. Dies ist nicht weiter verwunderlich, hat die Stadt ihren Besuchern doch eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten unterschiedlichster Natur zu bieten. Hauptsehenswürdigkeit Frankfurts ist zweifellos die berühmte und unverwechselbare Skyline. Im Gegensatz zu allen anderen Städten Deutschlands hat die Metropole am Main als einzige Stadt eine Wolkenkratzer-Skyline. 36 Gebäude Frankfurts ragen über 100 Meter hoch in den Himmel. Neben den Wolkenkratzern ist das „Römer“ genannte Rathaus die Hauptsehenswürdigkeit in der Altstadt. Mit dem am Südufer des Mains gelegenen Städel Museum besitzt Frankfurt auch eines der renommiertesten Kunstmuseen Deutschlands.

Wer sich nach einer Stadttour ein wenig die Beine im Grünen vertreten will, sollte durch den Palmengarten spazieren. Der über 20 Hektar große botanische Garten ist einer der größten und schönsten seiner Art in ganz Deutschland. Und am Abend empfiehlt sich ein Besuch im Stadtteil Sachsenhausen. Eine der vielen Apfelweinwirtschaften ist der perfekte Ort, um einen Tag in Frankfurt ausklingen zu lassen.

Frankfurt: Die Wolkenkratzer und Skyline der Stadt

Wichtigstes Wahrzeichen von Frankfurt am Main ist die Skyline der Stadt. Mit seiner Wolkenkratzer-Silhouette ist Frankfurt die einzige Stadt Deutschlands mit einer stadtbildprägenden Skyline aus Hochhäusern. Die Main-Metropole ist die Heimat von 17 der insgesamt 18 Wolkenkratzer (Gebäude mit einer Höhe von über 150 Metern) der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt stehen in der Stadt 36 Hochhäuser mit einer Höhe von über 100 Metern.

Mit 338 Metern überragt der „Europaturm“ genannte Fernmeldeturm alle anderen Gebäude der Stadt. Er ist nach dem Berliner Fernsehturm das zweithöchste freistehende Bauwerk Deutschlands. Noch eindrucksvoller als der Europaturm im Nordwesten der Stadt ist jedoch die Ballung an Wolkenkratzern im Zentrum der Stadt.

Eines der markantesten Gebäude in der Frankfurter City ist der Commerzbank Tower. Der vom Stararchitekten Sir Norman Foster (85) entworfene Turm zählt zu den architektonisch eindrucksvollsten modernen Gebäuden Deutschlands. Mit einer Höhe von 259 Metern war der Commerzbank Tower von 1997 bis 2003 sogar das höchste Gebäude Europas.

Frankfurt: Die Altstadt

Die Frankfurter Altstadt hat in den letzten Jahrzehnten die wohl größte Transformation aller deutschen Innenstädte durchgemacht. Der mittelalterliche Stadtkern von Frankfurt am Main war einst mit fast 1.300 jahrhundertealten Fachwerkhäusern eine der größten und schönsten historischen Innenstädte Deutschlands. In den Bombardements des Zweiten Weltkriegs wurde die Frankfurter Altstadt nahezu vollständig zerstört.

Nach dem Krieg wurden nur einzelne markante Gebäude, wie beispielsweise der Römer, wiederhergestellt beziehungsweise rekonstruiert. Der Großteil der historischen Altstadt Frankfurts wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten mit Hochhäusern und Wolkenkratzern bebaut, die heute die neuen Highlights des Tourismus darstellen.

In den letzten Jahren gab es jedoch verstärkt Bestrebungen, Teile der Altstadt Frankfurts im historischen Stil zu rekonstruieren. Das größte Projekt dieser Art war das Dom-Römer-Projekt, bei dem zwischen 2012 und 2018 ein neues Altstadtviertel zwischen dem Rathaus Römer und dem Kaiserdom nach historischen Originalplänen entstand. Kern des neuen, alten Stadtteils ist der historische Krönungsweg der deutschen Kaiser.

Frankfurt: Der Römer

Der Römer ist das Wahrzeichen von Frankfurt am Main. Die charakteristische Treppengiebelfassade macht ihn zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Seit Beginn des 15. Jahrhunderts beherbergt der Römer das Rathaus der Stadt.

Die Bezeichnung „Römer“ für den gesamten Gebäudekomplex des Rathauses ist nicht korrekt. Nur das mittlere der ursprünglich drei eigenständigen Gebäude am Römerberg trägt den Namen „Haus zum Römer“. Die Herkunft des Namens ist bis heute nicht eindeutig historisch geklärt.

Der Römer ist seit Jahrhunderten das Rathaus der Stadt Frankfurt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Römer bei den schweren Luftangriffen auf Frankfurt am Main weitgehend zerstört. Nur die steinernen Fassaden und die Erdgeschosse hielten dem Bombenhagel stand. Im Unterschied zu den meisten anderen historischen Gebäuden Frankfurts entschied sich die Stadtverwaltung beim Römer zu einer historischen Rekonstruktion der Fassaden. Dahinter verbirgt sich der Neubau eines modernen Bürohauses aus den 1950er-Jahren.

Einige Räumlichkeiten des Römers stehen Besuchern zur Besichtigung offen. Highlight im Inneren ist der sogenannte „Kaisersaal“, der seinen Namen der Gemäldegalerie der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches verdankt.

Frankfurt: Der Palmengarten

Der Palmengarten ist nicht nur für Hobbygärtner unbedingt einen Besuch wert, sondern zählt zu den Sehenswürdigkeiten von Frankfurt, die jeder Besucher gesehen haben sollte. Der etwa 22 Hektar große botanische Garten liegt im Stadtteil Westend und ist einer der größten Gärten seiner Art in ganz Deutschland.

Der 1868 gegründete Palmengarten ist die Heimat von mehr als 18.000 verschiedenen Pflanzenarten, wovon allein circa 13.000 tropischer und subtropischer Natur sind. Je nach Art befinden sich die Pflanzen auf Freiflächen oder in klimatisierten Gewächshäusern. So verfügt der Palmengarten unter anderem über zwei Wüstenlandschaften und eine subarktische Landschaft. Die 7.000 Quadratmeter großen Gewächshäuser gehören übrigens zu den schönsten und eindrucksvollsten ganz Deutschlands.

Der Frankfurter Palmengarten ist jedoch nicht nur für Botaniker von Interesse, sondern aufgrund seiner vielen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über hier stattfinden, ein Besuchermagnet für Jung und Alt. Konzertreihen wie „Jazz im Palmengarten“ oder die „Summer in the City“ Konzerne locken jedes Jahr Tausende Besucher in den wunderschönen Garten. Besucher gelangen mithilfe von Google Maps unkompliziert zur Wunschveranstaltung.

Frankfurt: Das Städel Museum

Mit einer Sammlung von über 3.000 Gemälden, fast 700 Skulpturen, über 4.500 Fotografien und mehr als 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken ist das Städel Museum zweifellos eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Bundesrepublik Deutschland. Das am „Museumsufer“ genannte Südufer des Mains im Stadtteil Sachsenhausen gelegene Museum ist nicht nur für Kunstliebhaber ein Pflichtprogrammpunkt bei einem Besuch in Frankfurt.

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We are so excited to finally welcome you back to the present at the Städel Museum!🤩🤩 Nearly a decade after the opening of the Garden Halls – the Städel Museum’s Collection of Contemporary Art will be presented anew for the first time in "BACK TO THE PRESENT - New Perspectives, New Works - The Collection from 1945 to Today". A total of approximately 230 artworks by 170 artists of various schools, styles and groups will reveal surprising comparisons, viewpoints and visual perspectives. You can look forward to meeting old friends again and getting to know the latest acquisitions! 🧡 . "BACK TO THE PRESENT - New Perspectives, New Works - The Collection from 1945 to Today" 👉 https://www.staedelmuseum.de/en/exhibitions/back-present (link in bio) . . Photo: Städel Museum - @norbert_miguletz . . . #staydelsafe #openbutsafe #welcomeback #contemporaryart #artlovers #newbeginnings

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Die Städelsche Sammlung reicht vom Mittelalter über Renaissance, Barock und klassischer Moderne bis in die Gegenwart und gibt damit einen einzigartigen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte. Die Liste der vertretenen Künstler liest sich wie das Who-is-who der europäischen Kunstgeschichte. Von den Alten Meistern sind Werke von Jan van Eyck, Lucas Cranach der Ältere., Rembrandt und Sandro Botticelli zu sehen. Die Moderne ist mit Claude Monet, Edgar Degas, Max Beckmann und Pablo Picasso vertreten. Künstler der Gegenwartskunst sind unter anderem Francis Bacon, Georg Baselitz und Gerhard Richter. Und die Graphische Sammlung zeigt Werke von Albrecht Dürer, Jackson Pollock und Ernst Ludwig Kirchner.

Frankfurt: Der Hauptbahnhof und das Bahnhofsviertel

Mit fast einer halben Million Reisenden täglich ist der Hauptbahnhof von Frankfurt am Main der am zweitstärksten frequentierte Bahnhof Deutschlands und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im deutschen Schienenverkehr. Mehr als 1.000 Züge bringen täglich Hunderttausende Pendler und Besucher in die Frankfurter Altstadt. Das im Stile der Neorenaissance und Neoklassik gehaltene Bahnhofsgebäude ist eines der schönsten seiner Art in Deutschland.

Zwischen dem Hauptbahnhof und der Altstadt von Frankfurt befindet sich das Bahnhofsviertel. Es entstand im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert auf dem Gelände der ehemaligen Frankfurter Westbahnhöfe.

Das Bahnhofsviertel ist der multikulturellste aller Frankfurter Stadtteile. Mehr als die Hälfte der Einwohner hat einen Migrationshintergrund. Aufgrund seiner zentralen Lage und seiner gemischten Bevölkerung hat das Bahnhofsviertel eine sehr hohe Dichte an Restaurants und Imbissen. Hier kann man unter anderem folgende Küchen entdecken:

  • Äthiopisch
  • Chinesisch
  • Griechisch
  • Japanisch
  • Kroatisch
  • Libanesisch
  • Türkisch
  • Vietnamesisch

Darüber hinaus ist das Bahnhofsviertel das Zentrum der Frankfurter Rotlichtszene.

Frankfurt: Sachsenhausen

Sachsenhausen ist einer der beliebtesten Stadtteile von Frankfurt. Er liegt am Südufer des Mains gegenüber der Frankfurter Altstadt und hat im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtteilen noch eine relativ gut erhaltene historische Bausubstanz. Im Süden geht Sachsenhausen in den großen Frankfurter Stadtwald über, eines der wichtigsten Naherholungsgebiete der Metropole am Main.

Die große Beliebtheit von Sachsenhausen gründet sich vor allem auf die zahlreichen Bars, Cafés und Gaststätten im Herzen von Alt-Sachsenhausen. Besonders die typischen hessischen Apfelweinwirtschaften sind ein Anziehungspunkt für Besucher und Einheimische gleichermaßen.

Einst war Sachsenhausen auch der traditionelle Brauereistandort Frankfurts. Die Binding-Brauerei hat noch heute ihren Produktionsstandort im Stadtviertel. Die benachbarte Henninger-Brauerei wurde hingegen bereits vor Jahren stillgelegt.

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