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Polizei ermittelt nach Parkplatz-Streit mit Todesdrohungen

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Von: Julius Fastnacht

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Weil sein Gegenüber ihn wegen Falschparkens mit dem Tod bedroht, zückt ein 29-Jähriger in Frankfurt-Sossenheim eine Schreckschusswaffe. Die Polizei ermittelt.

Frankfurt – Zu einem heftigen Streit mit zwei Beteiligten inklusive anschließendem Polizeieinsatz ist es am Freitagabend (3. Juni) in Frankfurt-Sossenheim gekommen. Dabei stellte die Polizei eine Schreckschusswaffe sicher.

Weil ein 29-jähriger Anwohner in der Westerbachstraße zum wiederholten Mal auf dem Firmenparkplatz des 36-jährigen Inhabers parkte, gerieten die beiden Männer gegen 20.15 Uhr aneinander. Dabei soll der ältere Parkplatzinhaber dem jüngeren Falschparker mit dem Tod gedroht haben.

Bei einem Streit in Frankfurt-Sossenheim droht einer der Beteiligten den beiden anderen mit einer Schreckschusswaffe.
Bei einem Streit in Frankfurt-Sossenheim droht einer der Beteiligten den beiden anderen mit einer Schreckschusswaffe. © dpa/Oliver Killig

Frankfurt-Sossenheim: Einsatzkräfte beschlagnahmen Schreckschusspistole

Das veranlasste den 29-Jährigen anscheinend, seinem Gegenüber eine Schreckschusswaffe vorzuhalten. Kurz darauf entfernte er sich zwar vom Ort des Geschehens, doch der 36-Jährige alarmierte die Polizei – die nach eigenen Angaben mit mehreren Streifen eintraf. Vor Ort nahmen Einsatzkräfte den 29-Jährigen vorläufig fest und stellten die Schreckschusspistole in der Wohnung des Mannes sicher.

Mittlerweile ist der Anwohner wieder auf freiem Fuß. Doch ihm und seinem Kontrahenten droht jetzt jeweils ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung. Die Ermittlungen in der Sache dauern an. (juf)

Immer wieder kommt es im Rhein-Main-Gebiet zu Auseinandersetzungen, bei denen eine Schreckschusswaffe zum Einsatz kommt – zuletzt in Wiesbaden.

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