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Weil ihn jemand im Streit schubste, rastet ein 25-Jähriger in Frankfurt völlig aus. Er zieht seine Schreckschusswaffe und fängt an zu schießen (Symbolbild).

Frankfurt Bergen-Enkheim

Streit eskaliert - Mann schießt auf einen 18-Jährigen

Weil ihn jemand im Streit schubste, rastet ein 25-jähriger Mann in Frankfurt völlig aus. Er zieht seine Waffe und fängt an zu schießen.

Frankfurt - In der Victor-Slotosch-Straße in Bergen-Enkheim in Frankfurt trafen gegen 00.00 Uhr am Sonntag (15.12.2019) zwei Gruppen junger Männer aufeinander. Nach einem Streit wurde ein junger Mann durch eine Schreckschusspistole verletzt. Kurze Zeit Später nahm die Polizei den Täter fest.

Frankfurt: Streit zwischen jungen Männern eskaliert 

In der Nacht zum dritten Advent fielen Schüsse im Stadtteil Bergen Enkheim in Frankfurt. Nach Ermittlungen der Polizei war ein Streit die Ursache. Gegen 00.00 trafen eine dreiköpfige Gruppe junger Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren in der Victor-Slotosch-Straße in Frankfurt auf zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren. Die jungen Männer gerieten aneinander. Ein Streit entbrannte, der aber zunächst nur verbal ausgetragen wurde. Doch dabei sollte es nicht bleiben.

Plötzlich ging der 18-Jährige laut Angaben der Polizei auf den 25-Jährigen aus der anderen Gruppe zu und gab ihm einen Schubs. Doch anstatt den jungen Mann ebenfalls zu schubsen, zog der 25-Jährige eine Waffe. Er feuerte mehrfach auf die Gruppe der drei jungen Männer zwischen 18 und 20. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich zum Glück aber um eine Schreckschusspistole.

Frankfurt: 18-jähriger Mann durch Schüsse verletzt

Der 18-Jährige erlitt durch die Schüsse Verletzungen im Gesicht und am Hals. Dann flohen der 25-jährige Schütze und sein Begleiter. Doch es blieb nicht bei den Schüssen. Um die andere Gruppe daran zu hindern, sie zu verfolgen, sprühte der Begleiter Reizgas in deren Richtung. Die drei jungen Männer zwischen 18 und 20 erlitten Atemwegsreizungen, nahmen aber trotzdem die Verfolgung auf.

Parallel dazu verständigten sie die Polizei. Innerhalb kürzester Zeit war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort und nahm die beiden Täter fest. Beim Durchsuchen fand die Polizei bei dem 25-jährigen Schützen und seinem Begleiter Schreckschusswaffe und Reizgas. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Täter in Ermangelung von Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Schreckschusspistole: Eine gefährliche Waffe

Im Gegensatz zu Schusswaffen mit Projektilen enthalten Schreckschusswaffen Platz- oder Reizgaspatronen. Der Druck einer Schreckschusswaffe ist enorm. Wird in unmittelbarer Nähe des Kopfes abgedrückt, kann das zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen.

In Deutschland braucht man zum Führen von Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit einen kleinen Waffenschein.

In Frankfurt hat zudem ein Mann Angst und Schrecken verbreitet. Er war blutverschmiert mit einer Waffe im Wohngebiet unterwegs.

Von slo

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