Blick auf den Baseler Platz (Mitte vorn) in Frankfurt und den Hauptbahnhof (links).
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Der Baseler Platz (Mitte vorn) in Frankfurt: Hier endet die Kamikaze-Fahrt der zwei 19-Jährigen. Von hier aus flüchteten sie zu Fuß (Symbolbild).

Bahnhofsviertel

Kamikaze-Fahrt in Frankfurt endet in einer Verfolgungsjagd mit der Polizei

  • Isabel Wetzel
    vonIsabel Wetzel
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Überraschend glimpflich endet die Kamikaze-Fahrt zwei junger Männer im Frankfurter Bahnhofsviertel. Sie flüchten vor der Polizei mit geklauten Kennzeichen und ohne Führerschein.

  • Verfolgungsjagd in Frankfurt am Main: Zwei 19-Jährige festgenommen.
  • Die jungen Männer waren auf ihrer Fahrt durchs Bahnhofsviertel mit geklautem Kennzeichen und ohne Führerschein unterwegs.
  • Die Flucht vor der Polizei endet überraschend glimpflich - nur für die zwei Männer wird es Konsequenzen geben.

Frankfurt - Die Verfolgungsfahrt von zwei 19-Jährigen mit der Polizei durchs Frankfurter Bahnhofsviertel endet am Sonntag (11.10.2020) überraschend glimpflich. Gegen 8 Uhr am Sonntagmorgen waren die beiden 19-Jährigen in einer A-Klasse im Bereich der Friedrich-Ebert-Anlage in Frankfurt unterwegs, als sie der Polizei wegen ihres rasanten Fahrstils auffielen.

Die beiden jungen Männer missachteten auf ihrer Fahrt zum Hauptbahnhof Frankfurt sämtliche rote Ampeln - Sogar ein Fußgänger musste im letzten Moment zur Seite springen, um nicht von dem Auto erfasst zu werden. Die Polizisten gaben dem Fahrzeug mehrere Signale anzuhalten, doch auch das konnte die Kamikaze-Fahrt durchs Bahnhofsviertel nicht stoppen.

Verfolgungsjagd im Frankfurter Bahnhofsviertel: Zwei 19-Jährige festgenommen

Am Baseler Platz angekommen, sprangen die Männer bei Schrittgeschwindigkeit aus dem Auto und ließen das Fahrzeug ohne Fahrer gegen eine Betonleitwand krachen. Die beiden Verdächtigen flüchteten zu Fuß weiter. Die Bilanz der wilden Verfolgungsfahrt durch das Frankfurter Bahnhofsviertel: Die Polizei nimmt die zwei flüchtigen 19-Jährigen fest und bringt sie auf die Polizeiwache. Beide standen offenbar unter Drogeneinfluss. Das Kennzeichen war gestohlen. Der Fahrer hat keinen Führerschein.

Kamikaze-Fahrt in Frankfurt: Gestohlenes Kennzeichen, kein Führerschein, Drogen

Im Auto fand die Frankfurter Polizei zwei abgerauchte Joints und einen selbstgebauten Totschläger. Das Kennzeichen, dass die jungen Männer auf dem Auto hatten, war wenige Tage zuvor als gestohlen gemeldet worden, das Auto war eigentlich stillgelegt. Der 19-jährige Fahrer hatte selbst keinen Führerschein. Bei der Kontrolle fanden die Beamten allerdings den Führerschein einer anderen Person. Der 19-Jährige wollte diesen wohl als „Alternative“ nutzen.

Wie durch ein Wunder wurde während dieser Flucht durch Frankfurts Straßen kein Unbeteiligter verletzt. Erst vor wenigen Tagen stoppte die Polizei hier eine wilde Fahrt. Ein Mercedes und ein Porsche lieferten sich ein illegales Straßenrennen durch das Frankfurter Bahnhofsviertel. Das Schlimmste: Sie hatten Kinder an Bord. iwe

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