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Straßenbahn in Frankfurt am Main

Fachkräftemangel ist Problem

Viele gehen in Rente: VGF sucht 500 neue Mitarbeiter

Arbeitsmarkt Image-Kampagne gestartet: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt startet eine Rekrutierungskampagne. Denn es wird immer schwerer, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Frankfurt - Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) erfüllt anspruchsvolle Aufgaben, um in Frankfurt die öffentliche Mobilität zu sichern und auszubauen. Sie bietet Stellen für hochqualifizierte Fachleute, seien es Ingenieure, Architekten oder IT-ler. Aber: Diese Mitarbeiter sind immer schwerer am Arbeitsmarkt zu rekrutieren. Viele attraktive und renommierte Unternehmen werben um sie. Das hat in zahlreichen Branchen zu einem "Fachkräftemangel" geführt, der viele Unternehmen umdenken und offensiv um fachlich qualifizierte Menschen werben lässt.

"Die VGF steht in einem harten Wettbewerb mit anderen Firmen und Branchen", umreißt Thomas Wissgott, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der VGF, die derzeitige Situation auf dem Arbeitsmarkt. "Wir müssen in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich rund 500 Stellen neu besetzen. Das ist eine große Herausforderung", so Wissgott weiter.

Frankfurt: VGF sucht 500 neue Mitarbeiter

Dass die VGF so viele Stellen neu besetzen muss, liegt unter anderem am relativ hohen Durchschnittsalter der Belegschaft - zahlreiche Mitarbeiter gehen in absehbarer Zeit in Rente. Daraus resultiert, dass die VGF nicht nur Fachkräfte sucht, sondern auch in vielen anderen Bereichen, wie dem Fahrdienst oder Service, regelmäßig neue Stellen besetzt.

Viele Vorteile über das reguläre Gehalt hinaus wie ein kostenloses Jobticket oder eine Altersversorgung machen die VGF zu einer attraktiven Arbeitgeberin.

Für den technischen VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer steht fest: "Mobilität ist eins der wichtigen Zukunftsthemen und wir als VGF wollen mit innovativen Themen die 'richtige' Mobilität voranbringen. "

Frankfurt: 500 Jobs bei der VGF

Gesucht werden Mitarbeiter mit einer Textkampagne. Wortspiele, die auf kreative, witzige und zum Teil provokative Weise beispielsweise Begriffe rund um die Themen Schiene und Nahverkehr aufgreifen und integrieren, sollen Aufmerksamkeit erregen.

"Mit unserer offensiven und kreativen Kampagne wollen wir auch die Menschen ansprechen, die einen städtischen Verkehrsbetrieb unter Umständen gar nicht auf ihrem Schirm haben, wenn es um Planung von Beruf und Karriere geht", so Thomas Raasch, kaufmännischer Geschäftsführer der VGF.

Die Motive der Kampagne werden ab 15. September an in Frankfurt und Rhein-Main zu sehen sein. Dann geht auch die neue Karriereseite der VGF online.

red

Weil Diesel auslief und durch die Decke tropfte, kam es am Mittwoch (11.09.2019) zu massiven Verzögerungen und Ausfällen bei der U4. Ärger gab es vor es um ein falsches Plakat in einer Frankfurter U-Bahn. Nicht nur die VGF, auch die Hessische Landesbahn sucht neue Lokführer. Weil sich zu viele krankmeldeten, fielen sogar Züge aus

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