Weihnachtsbaum „Gretel“ wird auf dem Römerberg in Frankfurt aufgestellt.
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Weihnachtsbaum „Gretel“ wird auf dem Römerberg in Frankfurt aufgestellt.

Fichte aus dem Spessart

Weihnachtsbaum „Gretel“ steht am Frankfurter Römer - eine schwere Geburt

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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  • Lukas Rogalla
    Lukas Rogalla
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„Gretel“ steht. Die 90 Jahre alte Fichte ziert nun den Römerberg in Frankfurt. Jetzt beginnt ihr Kampf um die Gunst der Frankfurterinnen und Frankfurter.

+++ 15.30 Uhr: „Gretel“ steht. Etwas mehr als zwei Stunden hat es gedauert, bis die 90 Jahre alte Fichte mithilfe von zwei Kränen aufgestellt war. Der Weihnachtsbaum am Römerberg soll nun weihnachtliches Flair in der Innenstadt versprühen. Ab dem 22. November startet dann auch der Weihnachtsmarkt in Frankfurt.

Bis dahin lautet die spannende Frage: Schließen die Frankfurterinnen und Frankfurter „Gretel“ sofort in ihr Herz oder droht dem Baum aus dem Spessart ein ähnliches Schicksal wie „Berti“? Als Frankfurter Weihnachtsbaum müsse „Gretel“ stark sein, sagt Frankfurts OB Peter Feldmann (SPD) mit einem Augenzwinkern. „Kontroverse Baumdebatten gehören zum guten Ton. Spätestens, wenn alle Lichter hängen und ‚Gretel‘ den Römerberg festlich erstrahlt, sind alle Bedenken vergessen“, wird Feldmann in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert.

Weihnachtsbaum „Gretel“ ist an ihrem Platz für die kommenden Wochen angekommen – dem Römerberg in Frankfurt.

Weihnachtsbaum „Gretel“ in Frankfurt angekommen

Update vom Donnerstag, 04.11.2021, 14.39 Uhr: „Gretel“ ist in Frankfurt angekommen. Die 31 Meter hohe Fichte, die den Weihnachtsmarkt am Römerberg in diesem Jahr zieren soll, kommt aus der Nähe von Jossgrund im Spessart – hat also keinen allzu langen Weg hinter sich.

Weil das Aufstellen des Baums „Bertl“ im vergangenen Jahr alles andere als geschmeidig abgelaufen war, dürfte man nun besonders vorsichtig sein. Mindestens eine Stunde wird es wohl noch dauern, dann soll der Baum aufgestellt werden. Derzeit werden noch die Transportbänder gelöst. Dann kommen zwei Kräne zum Einsatz.

Frankfurt: Weihnachtsbaum „Gretel“ wird heute auf dem Römerberg aufgestellt

Erstmeldung vom Donnerstag, 04.11.2021, 13.21 Uhr: Frankfurt – Halloween ist vorbei, da beginnt allmählich schon die Weihnachtszeit. Trotz Corona* kann der Weihnachtsmarkt in Frankfurt endlich wieder stattfinden. Am 22. November soll es losgehen – und ohne Baum wäre das undenkbar. Also bereitet sich auch Frankfurt* in Form von „Gretel“ auf das alljährliche Fest vor. Die Fichte soll den Römerberg in den nächsten Wochen als Weihnachtsbaum zieren.

So hatten sich Journalistinnen und Journalisten sowie Angestellte der städtischen Tourismus- und Congressgesellschaft Frankfurt (TCF) abermals auf den Weg gemacht, um das geeignete Großgrün zu finden – diesmal im Spessart-Wald. Am Donnerstag (04.11.2021) wird Gretel nun aufgestellt. Der etwa 90 Jahre alte und 31 Meter hohe Baum kommt aus einem Waldstück bei Jossgrund (Main-Kinzig-Kreis) im Spessart. Doch davor muss er noch nach Frankfurt transportiert werden.

Die 31 Meter hohe Fichte „Gretel“ aus dem Spessart kommt am Römerberg in Frankfurt an.

Frankfurt: Weihnachtsbaum „Gretel“ sorgt für gemischte Reaktionen

Erst zum zweiten Mal trägt der Weihnachtsbaum einen weiblichen Namen. Auf Ines vor einigen Jahren folgt Gretel, passend zum Märchenwald der Brüder Grimm. Geschmückt wird der Weihnachtsbaum in Frankfurt* übrigens seit Jahrzehnten von Jörg Renneisen. Der Elektriker ist bei der Auswahl und beim Fällen der Bäume stets dabei. Er ist auch für die Stromversorgung auf dem Weihnachtsmarkt zuständig. Die ersten Lichterketten am Baum werden am 9. November erwartet.

Die Reaktionen bei der Vorstellung des neuen Weihnachtsbaums Gretel* fielen zunächst gemischt aus. Dass überhaupt ein Baum für den Weihnachtsmarkt gefällt wird, sorgt nämlich bei einigen Frankfurterinnen und Frankfurtern für Unmut. Bis Gretel mit Lichtern geschmückt ist und am Römerberg für Weihnachtsstimmung sorgen kann, wird ohnehin noch etwas Zeit vergehen. Und nach ihrer Zeit auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt soll Gretel zu einer Sitzbank im Landschulheim an der Wegscheide weiterverarbeitet werden.

Frankfurt wartet gespannt auf „Gretel“. Die Fichte aus dem Spessart soll den Römerberg als Weihnachtsbaum zieren.

Zunächst gilt es aber, Gretel unbeschadet auf dem Römerberg aufzustellen. Nach dem Weihnachtsbaum-Drama um Fichte Bertl* im vergangenen Jahr wird man in Frankfurt wohl besonders große Vorsicht zeigen. (Lukas Rogalla/Steven Micksch) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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