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Laut Experten wird das Wohnen in Frankfurt immer teurer. An dieser Entwicklung wird sich wohl auch vorerst nichts ändern. 

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Wohnen in Frankfurt wird immer teurer - Experten erwarten keine Entspannung

Wohnen in Frankfurt wird immer teurer - diese Entwicklung wird sich auch im Jahr 2020 weiter fortsetzen. 

  • Wohnen in Frankfurt wird immer teurer
  • Experten erwarten keine Entspannung
  • Prekäre Situation auf Wohnungsmarkt

Frankfurt - Die Preise, zu denen Eigentumswohnungen in Frankfurt angeboten werden, sind nach Zahlen des Maklerhauses JLL im zweiten Halbjahr weiter gestiegen. Sie liegen demnach inzwischen im Mittelwert bei 5860 Euro pro Quadratmeter. Im ersten Halbjahr wurden noch 5620, vor fünf Jahren 3900 Euro pro Quadratmeter verlangt. Nur in München sind die Kaufpreise noch höher.

Auch die Angebotsmieten sind auf einen neuen Höchststand gestiegen. Inzwischen werden Wohnungen laut JLL im Mittelwert für Mieten von 15,35 pro Quadratmeter inseriert. Das ist ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Vor fünf Jahren lagen diese noch bei 12,35 Euro pro Quadratmeter. Auch bei den Mieten ist nur München teurer als Frankfurt.

Frankfurt: Wohnen wird immer teurer

Und auch für das laufende Jahr rechnet man beim Maklerhaus für die größten Städte mit Mietpreissteigerungen. Trotz steigender Bautätigkeit entstünden noch zu wenige neue Wohnungen, heißt es. Zudem bleibe die Nachfrage wegen des anhaltend hohen Zuzugs in die Städte und der vergleichsweise starken Geburtenraten hoch.

Das Immobilienportal Immowelt sieht das Preisniveau für Eigentumswohnungen in Frankfurt etwas niedriger. Dieses nennt für 2019 einen Mittelwert von 4700 Euro pro Quadratmeter. Dort rechnet man allerdings für 2020 mit einem Anstieg um zwölf Prozent.

Ende des Jahres würden Wohnungen im Mittelwert bereits für 5260 Euro pro Quadratmeter angeboten, prognostiziert das Immobilienportal. 

Rund um die Problematik der hohen Mieten hat unsere Zeitung bereits viele Artikel Veröffentlicht:

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von Christoph Manus

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