Im Bootshaus „Yachtklub“ auf dem Main in Frankfurt gibt es einen Corona-Fall (Archivbild).
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Im Bootshaus „Yachtklub“ auf dem Main in Frankfurt gibt es einen Corona-Fall (Archivbild).

Mainufer

Yachtklub in Frankfurt: Mitarbeiter hat Corona - Anwalt schaltet sich ein

  • Moritz Serif
    vonMoritz Serif
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Im Yachtklub Frankfurt gibt es einen Corona-Fall. Das Gesundheitsamt in Offenbach steht bereits in Kontakt mit dem Mitarbeiter.

  • Ein Mitarbeiter des Yachtklubs in Frankfurt ist mit Corona infiziert.
  • Das Gesundheitsamt prüft, welche Maßnahmen folgen könnten.
  • So reagiert das Boot auf den Fall.

Update, 27.07.2020, 17:08: Mittlerweile hat sich der Yachtklub in Frankfurt zu Wort gemeldet - und dementiert, dass die Angestellten weiterarbeiten müssten. „Natürlich müssen Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Infizierten Kontakt hatten, nicht zur Arbeit erscheinen“, erklärt Markus Hoffmann, Rechtsanwalt des Betriebs. Daher seien auch Mitarbeiter in Quarantäne gekommen.

„Nur Mitarbeiter, die eine Freigabe vom Gesundheitsamt bekommen haben, dürfen jetzt wieder arbeiten“, führt Hoffmann weiter aus. Der infiziere Mitarbeiter habe sich am Flughafen Frankfurt testen lassen. „Nach dem positiven Test hat der Yachtklub sofort das Gesundheitsamt informiert“, sagt der Anwalt. Zu keinem Zeitpunkt wollte man die Mitarbeiter einem gesundheitlichen Corona-Risiko aussetzen.

Yachtklub in Frankfurt: Mitarbeiter hat Corona

Erstmeldung vom Montag, 27.07.2020, 13:53 Uhr: Frankfurt - Ein Mitarbeiter des Yachtklubs am Mainufer in Frankfurt hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. In einer E-Mail, die sämtliche Angestellte und Beschäftigte des Bootes erhalten haben, heißt es, dass das Gesundheitsamt Offenbach in Kontakt mit dem Mitarbeiter stünde. Demnach erhält das Gesundheitsamt „alle Namen/Kontaktdaten derjenigen Kolleg*innen, die seit dem 17.7.2020 mit dem Kollegen“ gearbeitet haben.

Frankfurt: Yachtklub möchte Betrieb regulär weiterführen - Gesundheitsamt eingeschaltet

Das Gesundheitsamt werde prüfen, welche Maßnahmen wegen der Corona-Erkrankung getroffen werden. Der Yachtklub in Frankfurt möchte den Betrieb allerdings regulär fortführen. „Wir arbeiten normal weiter und nehmen unsere Dienste wahr“, heißt es in der E-Mail. Die Mitarbeiter*innen können sich jedoch am Flughaften Frankfurt auf das Virus testen lassen.

Yachtklub übernimmt Hälfte der Kosten für Corona-Tests

Die Yachtklub GmbH möchte die Hälfte der Kosten für die Tests übernehmen und vertritt die Auffassung, dass Mitarbeiter*innen weiterhin zur Arbeit erscheinen müssten - auch wenn ein Mitarbeiter positiv getestet wurde. Vielmehr bedürfe das Fernbleiben von der Arbeit der behördlichen Genehmigung. (Moritz Serif)

Alle aktuellen Informationen zum Thema Corona in Hessen gibt es in unserem News-Ticker.

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