Der Bus aus Frankfurt verunglückte in der Nähe von Slavonski Brod in Kroatien.
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Der Bus aus Frankfurt verunglückte in der Nähe von Slavonski Brod in Kroatien.

Busunglück

Zehn Tote: Bus aus Frankfurt verunglückt in Kroatien – Neue Details zum Unfallhergang

  • VonTanja Koch
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  • Kerstin Kesselgruber
    Kerstin Kesselgruber
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Beim Unfall eines Linienbusses sind in Kroatien mindestens zehn Menschen gestorben. Der Bus war in Frankfurt gestartet.

Update, 17.13 Uhr: Bei einem Busunglück in Kroatien sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Hintergrund des Busunglücks ist offenbar, dass einer der beiden Fahrer am Steuer eingeschlafen war. Das erklärte Staatsanwalt Slavko Pranjic laut dem kroatischen Nachrichtenportal index.hr. Aus diesem Grund sei der Bus aus Frankfurt an der Grenze von Kroatien zu Bosnien-Herzegowina von der Fahrbahn abgekommen. Der 52-Jährige wurde festgenommen.

Von 69 Personen inklusive der beiden Fahrer seien 45 verletzt und 13 schwer verletzt. „Das sind alles Menschen, die in Deutschland arbeiten und ihren Urlaub im Kosovo verbringen wollten“, sagte Gezim Kasapolli, Kosovos Botschafter.

Erstmeldung vom Sonntag, 25. Juli 2021, 12.21 Uhr: Frankfurt/Zagreb – Bei einem Busunglück in Kroatien am Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war der Linienbus gerade auf dem Weg von Frankfurt am Main* in die kosovarische Hauptstadt Pristina.

Auf der A3 im Osten Kroatiens kam er von der Fahrbahn ab und verunglückte, wie das kroatische Staatsfernsehen HRT unter Berufung auf die Polizei berichtet. Dutzende weitere Insassinnen und Insassen wurden bei dem Unfall verletzt.

Busunfall in Kroatien mit zehn Toten: Ob die Opfer aus Frankfurt sind, ist unklar

69 Fahrgäste hätten sich in dem Bus befunden, darunter vier Kinder, die unverletzt blieben. Nach Krankenhausgaben wurden 45 Menschen ins Krankenhaus im nahegelegenen Slavonski Brod eingeliefert. Acht von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Einer der beiden Fahrer soll unter den Toten sein.

Informationen dazu, wie es zu dem Unfall kam, ob die Toten und Verletzten aus Frankfurt stammen sowie zur Nationalität der Opfer lagen zunächst nicht vor. Reiseveranstalter war ein deutsch-kosovarisches Busunternehmen mit Sitz in Stuttgart. (tk/kke/afp) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Kürzlich war ein tödlicher Busunfall in Wiesbaden erneut in die Medien geraten, nachdem der Fahrer nach Angaben des Amtsgerichts Wiesbaden eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung erhalten hatte.

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