Frankfurter Weihnachtsmarkt
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Bunte Stände und große Menschenmassen: So kennt man den Frankfurter Weihnachtsmarkt.

Weihnachten in Frankfurt

Frankfurt: So könnte der Weihnachtsmarkt trotz Corona stattfinden

Die Stadt Frankfurt arbeitet derzeit an einem Konzept für einen Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen. Auch über Eisbahn und Weihnachtsbaum wird diskutiert.

  • Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt soll trotz Corona-Pandemie stattfinden.
  • Ein neues Konzept soll das Einhalten der Hygieneregeln auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt sichern.
  • Die Industrie- und Handelskammer (IHK) schägt vor, den Weihnachtsmarkt auf Zeil und Hauptwache auszuweiten.

Frankfurt – Abstand halten: Auf dem Weihnachtsmarkt ist das für gewöhnlich nicht möglich. Deshalb muss der Markt, soll er auch in der Krise stattfinden, wohl auf die Innenstadt von Frankfurt ausgeweitet werden. Auf dem Römerberg und dem Paulsplatz stünden dann überwiegend Warenhändler. Dafür plant die veranstaltende Tourismus+Congress GmbH, die Imbiss-Stände unter anderem auf dem Opernplatz und auf der Freßgass’ aufbauen zu lassen. An ihnen sollen die für die Gastronomie gängigen Hygieneregeln gelten.

Weihnachtsmarkt in Frankfurt: Auf die Zeil ausweiten?

Mit Hochdruck, heißt es aus der Stadt, habe die Gesellschaft am Konzept gearbeitet. Wohin mit der Eisbahn? Vorschläge kommen auch von der Industrie- und Handelskammer (IHK). Deren Präsident Ulrich Caspar regt an, den Weihnachtsmarkt bis auf die Zeil, die Hauptwache, die Konstablerwache und die Schillerstraße auszudehnen – auch um den besinnlichen Bummel mit dem nützlichen Geschenke-Einkauf enger zu verknüpfen. Vermutlich dürfte dieser Plan ohnehin in der Tourismus-Gesellschaft erörtert werden. Sobald deren Konzept endgültig steht, soll es in einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Geprüft werde bis dahin auch, wo eine Eisbahn hingestellt werden könnte und welche Hygieneregeln es dafür brauchte.

Weihnachtsmarkt-Eröffnung in Frankfurt bleibt ungewiss

Fest steht bislang lediglich, dass auch im Corona-Jahr ein Weihnachtsbaum auf dem Römerberg stehen wird. Alles andere wird sich mit der Pandemie-Entwicklung weisen. „Leider habe ich keine Kristallkugel“, lässt sich Oberbürgermeister Peter Feldmann in einer städtischen Mitteilung zitieren – und verspricht: „Wenn das Pandemie-Geschehen es zulässt, wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt vom 23. November bis 22. Dezember stattfinden.“ Besonders für den Einzelhandel und die Schausteller wäre eine Absage auch dieses Fests hart, für manche würde es möglicherweise das Aus bedeuten. Feldmann unterstützt deshalb auch den Vorschlag der IHK, Buden entlang der Zeil aufzustellen. Er werde mit den Magistratskollegen versuchen, etwaige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. (red)

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